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Endzeitprophezeiungen bis 2025 (Lorber, Dudde | SeherInnen)

Vorsorge-Tipps

Kriege - Ursachen, Zulassungsgründe, Teil 1 (Teil 2)

Vorhersagen Jesu Christi durch Prophet Jakob Lorber (1800-64)


Inhaltsübersicht:


Jesu Haltung zum Wehrdienst

(jl.him1.021,05) (Jesus über Wehrdienst:) »... Was die Rekrutierung betrifft, so ist sie der Weltübel größtes nicht, sondern nur eine Folge der Weltliebe - und somit mehr als Folge anzusehen denn als das eigentliche Böse selbst. Und so auch der Soldatenstand, welcher dauern wird, solange wie das Welttum aus der Eigenliebe der Menschen... Daher sollt ihr euch nicht so viel daraus machen der Rekruten wegen. Denn seid vollkommen versichert, daß Meine Kinder nie Waffen tragen sollen, denn Ich bin ihre Waffe gegen alles Übel. Und so sie auch tun müßten gleich den Weltkindern, was nur selten geschehen wird und kann, so glaubet Mir, Ich werde auch da ihr Vater sein und ein starker Gott, ihnen zur scharfen, unbesiegbaren Waffe.
(jl.him1.021,06) ... Es liegt sehr wenig daran, was ihr da wäret auf der Welt, ob Landleute, ob Bürger der Städte, ob Soldaten, ob Fürsten, Könige und Kaiser. Sondern darauf kommt es an, wie ihr es wäret - aus Eigenliebe oder aus Nächstenliebe oder aus Meiner Liebe in euch (d.h. aus Liebe zu Mir und daraus) zu den Nächsten. Danach wird sein euer Leben in der Ewigkeit.
(jl.him1.022,07) Daß da (im Soldatenstande) wenig Religion anzutreffen ist, das weiß ich wohl, auch daß dort die Ausschweifungen offenbar ärger sind als bei dem Bürgerstande. Aber dafür ist auch die Schuldstrafe strenger als die der Bürger. Und so wird doch manches verhütet, was bei dem Bürger oft freien Lauf hat.«

Grund der Zulassung von Kriegen; Militär als Mittel zur seelischen Entwicklung

Grund der Kriegszulassung und scheinbarer Hartherzigkeit Gottes

(jl.ev11.059,01) (Jesus auf die Frage von Jüngern, ob Kriegsdienst nötig sei:) »Als wir nach mehrstündiger Wanderung die Straße erreichten, welche von Jericho nach Jerusalem führt, hatten wir Gelegenheit, uns eine kleine Rast zu gönnen, weil ein größerer Trupp römischer Soldaten, welche ihre Quartiere wechselten und nach Rom zurückbefördert werden sollten, die Straße einnahm. Wir lagerten uns daher etwas abseits, um den Zug erst vorbeiziehen zu lassen, dem wir sodann zu folgen hatten, um Bethanien zu erreichen.
(jl.ev11.059,02) Als nun Meine Jünger diese straffen, starken Menschen betrachteten, die alle wettergebräunt und markig aussahen - sie gehörten zu Kerntruppen, die in Jericho, als einem damaligen Weltplatz, aus besonderer Bevorzugung überwintert hatten -, meinte Jakobus zu Mir, ob denn diese Leute wohl wirklich eine rechte Freude an ihrem Kriegerhandwerk fänden, oder ob der doch auch in ihnen wohnende Geist sich nicht rege, um ihnen klarzumachen, daß der Krieg doch die Unbrüderlichkeit und die Loslassung aller möglichen Laster bedeute. Schließlich wurde Mir die Frage gestellt, wieso Ich denn den Krieg überhaupt zulasse, wodurch so viele blühende Menschenleben und Existenzen vernichtet, die Seelen verroht und oft gänzlich verdorben würden. Alle blickten Mich fragend an, da noch niemals diese direkte Frage gestellt wurde.
(jl.ev11.059,03) Ich forderte daher alle auf, sich Mir mehr zu nähern, damit Ich nicht allzulaut zu sprechen brauchte und die Aufmerksamkeit der Vorüberziehenden nicht erregt würde, und sprach also: »Es ist stets notwendig, daß ihr bei Betrachtung aller Dinge, die sich im menschlichen Leben dem Auge zeigen, niemals nach der Außenseite urteilt, sondern stets nach dem inneren Wesenheitskern. Materielle, äußere Dinge und geistige, innere, das heißt entsprechende Dinge können im scheinbar größten Widerspruch stehen, weil sie sich oftmals polar zueinander verhalten, ja, als sich völlig entgegenstehende Begriffe so verhalten müssen, trotzdem eines ohne das andere nicht bestehen kann. Treten diese Gegensätze recht grell vor eure Augen, so glaubt ihr unerklärliche Widersprüche zu entdecken, die jedoch für des Geistes Auge durchaus keine solchen bedeuten. So zum Beispiel hier:
(jl.ev11.059,04) Der römische Soldat, dessen Gewerbe der erlaubte Mord ist, wie steht er in seiner äußeren menschlichen Stellung, die gewiß nicht Meiner Friedenslehre entspricht, zu seinem inneren Menschen, der doch auch von Gott ist und zu Gott zurückkehren soll? Ja, wie ist es möglich, fragt ihr, daß Ich es zulasse, daß eine Seele, mit dem göttlichen Geistesfunken beschenkt, sich in solche Verkehrtheiten verstrickt?
(jl.ev11.059,05) Ihr glaubt hier keine Erklärung entdecken zu können; denn wenn Ich auch auf den freien Willen des Menschen hinweise, durch den derselbe ja in seiner äußeren Stellung ergreifen kann, was er will, so werdet ihr fragen: "Ist es denn aber gerade notwendig von Dir, den Menschen soviel Freiheit zu gestatten, daß sie diese zu Mord und Totschlag benutzen, und wäre es nicht besser, diese Freiheit dahin wenigstens zu beschränken, daß sie nicht benutzt werde zu soviel unredlichem Weh und Leid auf Erden?" Ja, ihr werdet fragen: "Kann die Gottheit, welche die wahrhafte Liebe ist, bei so unendlich vielem Unglück und fürchterlichstem Elend, wie sich die Menschen bereiten, denn so ruhig zuschauen, ohne zu zucken oder Halt zu gebieten? Muß diese so liebevolle Gottheit nicht eine gefühllose Gottheit sein, die eine Art Freude empfindet am ruhigen Zuschauen, wie sich Ihre Geschöpfe zerfleischen? Ein jeder Mensch würde, so ihm die Kraft dazu ist, bei so vielem Elend nicht ruhig zusehen, sondern das Mitleid allein würde ihn schon zwingen, hinzuzuspringen und mit heiligstem Ernste den streitenden Parteien Einhalt zu gebieten. Warum tut das nun die Gottheit nicht, die doch über alle Kräfte gebietet?"
(jl.ev11.059,06) Sehet, so fragt gar manche zagende Seele, in die schon viel Meines hellsten Lichtes geflossen ist, und beginnt zu zweifeln an der wahren Liebe und sogar an dem Vorhandensein eines Gottes der Liebe, verirrt sich in allerhand Abgründe des Zweifels und fällt schließlich von dem wahren Glauben ab.
(jl.ev11.059,07) Ich will euch aber ein Licht geben, welches alle diese Fragen genügend beleuchtet. So höret denn!«

Entwicklung vom Äußeren zum Inneren durch Militärdienst und Kriege

Entwicklung vom Recht des Stärkeren zum Recht des Erleuchteten

(jl.ev11.059,08) »Es ist zunächst zu betrachten, wie der Mensch sich zum Menschen stellt, und dann, wie er, als in der Materie lebend, sich zu Gott stellt, - oder anders: Wie neigt er sich in seinen Begriffen zu dem Sichtbaren und Unsichtbaren? (jl.ev11.059,09) Da ist es nun ganz natürlich, daß der einfache, seelisch noch unentwickeltere Mensch, der seinen Gedankenflug naturgemäß zunächst nur auf das ihn umgebende Äußere richtet, auch nur nach dem urteilt, was er sieht und hört. Nur das rein Äußere der Erscheinungen wird ihn zunächst anziehen; er wird es beurteilen, seine Schlüsse ziehen und aus den gemachten Erfahrungen heraus es verstehen, sich die äußere Umgebung zunutze zu machen. Erst wenn er so weit eingedrungen ist, um dieses Äußere der Naturbegebenheiten zu beherrschen, wird der Verstand ihn anregen, nach dem Warum zu fragen und dieses zu erforschen. Der Entwicklungsgang ist aber in der materiellen Welt stets der, daß erst die äußere Hülle studiert und dann der geistige Kern oft nur sehr mühsam herausgeschält wird.
(jl.ev11.059,10) Ihr wißt aber nun, daß die Entwicklung des Tierreiches sowie des vorangehenden Pflanzenreiches auf der Vernichtung der äußeren Form beruht, unbeschadet des in ihr waltenden inneren Lebensprinzips, welches die Vervollkommnung erstrebt. Dieses äußere Naturbeispiel bleibt natürlich dem nicht seelisch entwickelten Menschen auch nicht verborgen, ja es lebt in ihm als zu überwindende Seelenstärke, da seine Lebensbahn diesen Zerstörungssinn in sich einschließt. Er ahmt es also auch insofern nach, als er das Recht des Stärkeren für sich beansprucht und auch ausübt, solange er sich in dem Zustande befindet, der die innere seelische Entwicklung noch behindert. Erst wenn Zeitperioden eintreten, in welchen die seelische Ausbildung obenan steht, wo gewisserart das rein äußerliche, materielle Beobachten als ein überwundener Standpunkt betrachtet wird, kann diese Seelenhärte nicht mehr auftreten und das Recht des Stärkeren im Menschen gänzlich verschwinden. Es tritt dann das Recht des erleuchteten Menschengeistes in Kraft, welches weit unüberwindlicher ist als die erste physische Kraft.«

Soldatenstand als leidvolle Erfahrungs- und Entwicklungsstufe

(jl.ev11.059,11) »Jene Soldaten aber stehen sämtlich auf der Stufe der rein äußeren Naturbeobachtung, die sie das Recht des Stärkeren lehrt - um seelische Entwicklung kümmern sie sich noch nicht -, ahmen daher auch diesen Kampf in der Natur nach und empfinden vorläufig auch gar keine Leere in sich. Ja, sie können sogar dabei recht gute Menschen sein, sogar gutmütig, solange sie keinen eingebildeten Feind in Gestalt eines fremdländischen, kriegführenden andern Soldaten vor sich haben, dem sie jedoch als erbittertster Gegner gegenüberstehen, sowie die Trompete zum Streite ruft.
(jl.ev11.059,12) Diese Erziehung jedoch muß Ich walten lassen, weil das Erkennen des inneren Kernes nur möglich ist durch das Hindurchdringen durch die harten äußeren Schalen, der Menschengeist aber nicht anders zu erwecken ist als durch Erfahrung.
(jl.ev11.059,13) Experientia docet (die Erfahrung lehrt) heißt es hier, und wie wahr dieses Sprichwort ist, wißt ihr; denn durch Erfahrung lernt ein Schüler mehr als durch hundert auswendig gelernte, unerprobte Regeln. Die Erde ist aber ein Schulhaus, wo die Geister durch Erfahrung klug werden sollen; daher ist ihnen auch hier die mannigfachste Gelegenheit gegeben, Erfahrungen über Erfahrungen zu sammeln, damit der Geist schnell ausreife. Wie aber diese Summe schwerer, bitterer und unangenehmer Erfahrungen, welche einem wilden Bergstrom gleichen, zu einem sanft gleitenden, ruhigen Fluß eingedämmt wird, sagt Meine Lehre, und Mein Leben soll und wird stets ein Beispiel bleiben, wie alle Erfahrungen dazu dienen, den Geist im Menschen Gott nahe, ja innig nahe zu bringen.
(jl.ev11.059,14) Wenn ihr daher eure Erfahrungen mißachtet, so werdet ihr auch niemals kluge Bauleute am Reiche Gottes werden können; denn allezeit heißt es bei Mir, auf praktischem Wege die Menschen zu erziehen. Meine Stimme kann aber in der Menschenseele meist erst dann klar ertönen, wenn durch viele bittere Erfahrungen aller Art die Seele verinnerlicht wurde und von dem Äußeren sich abgewendet hat.«

Was Machtkämpfe und Kriege lehren sollten

(jl.ev11.059,15) »Will also die Menschheit durch äußere Kämpfe und Kriege hindurchgehen, (in denen es) sich doch nur darum handelt, eine möglichst große Machtstellung zwischen zwei Staaten zu behaupten oder zu erringen, so wird die Erfahrung sehr bald lehren, wie wenig Glück und Zufriedenheit sowie innere Geistesentwicklung möglich ist, wenn Kriegsgeschrei die Länder durchtobt und alle Lebensfreuden untergräbt.«

Vorhersage, wie Kriege als unsinnig erkannt werden und Besiegung des inneren Feindes wichtiger ist

(jl.ev11.059,16) »In späteren Zeiten wird denn auch der Krieg als ein Unding, als ein dem Menschen verabscheuungswürdiger und nicht rühmlicher Zustand erkannt werden, während jetzt noch Ehre und Ruhm von ihm erwartet wird, und der Krieg wird völlig verschwinden (Anm.: wohl erst in der nachapokalyptischen Endzeit, d. Hg.). Das Menschengeschlecht wird sich nach Abwendung von diesen äußeren Kämpfen den inneren zuwenden, und jeder wird durch Besiegung des inneren Feindes mehr Ruhm vor Mir erringen können als der siegreichste Feldherr vor den Augen seines Imperators.
(jl.ev11.059,17a) Zu dieser Erkenntnis ist aber die Erfahrung nötig, deren Weg durch viele Mühsale und Irrungen hindurchgeht. Diese Schule ist einzig und allein die, welche wirklich eine freie Entschließung der Menschenseele zuläßt.«

Kriege als leidvolle Lehrmittel für Frieden und Glück

(jl.ev11.059,17b) »Daß aber Gott Selbst (Kriegen und ihren Greueln, d. Hg.) zusehen kann, liegt doch einfach darin, daß hier das Ziel höher steht als alles andere. Die Mittel, welche das Ziel erreichen helfen, sind jedoch höchst weise und schließen stets die sicherste Wirkung in sich.
(jl.ev11.059,18) Wenn ein Vater ein ungezogenes Kind besitzt, das wenig Neigung hat, seinen Worten und Geboten zu gehorchen, so wird er ihm auch Gelegenheit geben, durch irgendeine böse Erfahrung recht gründlich anzurennen, wird aber dabei suchen, möglichst die bösen Folgen zu lindern. So ist es auch bei Gott und den Menschen. Gott sucht allezeit die Mittel hervor, welche sanft sind, muß jedoch, falls diese wirkungslos bleiben, selbst zu den kräftigsten greifen, um die Menschheit auf der Bahn zu erhalten, welche zum Ziele des Friedens und der reinsten Glückseligkeit führt.
(jl.ev11.059,19) Wenn aber ein Mensch diese Bahnen nicht wandeln will, weil er alles mißachtet, was ihm durch diese Erziehungsmethode in den Weg gelegt wird, so ist es doch ganz natürlich, daß diese Mißachtung ihn schließlich ins Verderben führen muß, weil er keineswegs durch Schaden klug werden will, sondern sogar alle Hemmnisse, die sich ihm entgegenstellen, geradezu herausfordert, so daß er leicht sein Leibesleben einbüßen kann durch Nichtbeachtung der einfachsten Vorsichtsmaßregeln, die dem Klügeren sich von selbst aufdrängen. Wie kann aber da die Gottheit verantwortlich gemacht werden für das, was der einzelne Mensch selbst aus eigenstem Antrieb verschuldet? Sie ist also da weder grausam noch ist Sie irgendwie geneigt, ein Vergnügen an den Leiden Ihrer Geschöpfe zu finden, sondern Sie ist lediglich gezwungen, des Zieles wegen Ihre Liebe zurückzudrängen und die Weisheit vorherrschen zu lassen.
(jl.ev11.059,20) Da habt ihr also nochmals eine Erklärung für das, was in ähnlicher Form euch schon des öfteren gesagt worden ist. Betrachtet demnach die Außendinge nur von ihrem inneren Zusammenhange aus, damit ihr nicht mehr auf allerhand Zweifel und Widersprüche stoßet!«

Positive Aspekte von Kriegen und Not

Nach Erläuterungen, daß Ruhe, Trägheit und Müßiggang für die seelische und geistige Entwicklung sehr nachteilig sind, zeigte Jesus verborgene positive Aspekte von Kriegen und Not - trotz aller sonst damit verbundenen großen Nachteile - auf:
(jl.ev01.221,15) »Die Menschen müssen durch Not und Drangsale aller Art zur Tätigkeit angetrieben werden, ansonst sie zu trägen Mastochsen würden, die sich selbst mästeten zum Fraße für den ewigen Tod!
(jl.ev01.221,16) Not und Drangsal bewirken im Menschen ebenfalls eine Gärung um die andere, aus welcher sich am Ende doch etwas Geistiges entwickeln kann.
(jl.ev01.221,17) Man könnte freilich wohl sagen: 'Durch Not und Drangsal aber werden auch Zorn, Rache, Mord und Totschlag erzeugt und Neid, Hartherzigkeit und Verfolgung!' Das ist allerdings wahr; aber so arg alle diese Dinge sind, so sind sie dennoch ob des Erfolges besser als die faule Ruhe, die tot ist und weder etwas Gutes noch etwas Böses bewirkt.«

Wann Völker zur Waffengewalt berechtigt sind (jl.widk.015,20)

(jl.widk.015,20) (Jesus erklärt, wann Waffengewalt evtl. berechtigt ist:) »Etwas anderes wäre es, so irgendein habsüchtiger oder mutwilliger Feind in ein friedliches, von lauter demütigen und sehr verträglichen Menschen bewohntes Land einfiele, um eine Beute zu machen. Da hätten freilich die Bewohner solch eines Reiches das Recht, einen solch schändlichen Feind mit allem Ernste zu empfangen und auf das empfindlichste zu züchtigen, bei welcher Gelegenheit Ich als der Herr Mich dann sogleich an die Spitze stellen möchte. Der arge Feind würde da nur zu geschwind erfahren, welches Lohnes seine Handlung wert war! Schwerlich dürfte er je wieder den Mut haben, ein solches Land heimzusuchen. Aber leider ist dem nicht so. Ein Volk will größer sein als das andere, ein Reich mächtiger als andere.«

Warum Gott die zunehmenden Kriege in der Endzeit zulässt

(jl.widk.016,21) (Jesus:) »Der Hochmut der Völker hat alles Maß überschritten, bis in den höchsten Himmel stieg schon der Dampf der Hölle! Die Erde selbst bat Mich, daß Ich die arge Brut des Satans doch endlich einmal ausmerzen solle! Und seht, die Zeit ist da, enthüllt vor eueren Augen: Ein Volk zieht wider das andere! (zwischenstaatliche Kriege und Bürgerkriege, d. Hg.) Fraget ihr nach dem Warum, so sage Ich euch: Aus purem Hochmut! Ich sage euch auch: Die Zeiten sind aus, wo das Schwert zwischen Ehre und Schande, zwischen Tugend und Untugend den Schiedsrichter machte. Denn nie war das Schwert eine Waffe der Demut, sondern allezeit nur der Ehre, auch nur zu oft einer tyrannischen Herrschaft.«

Konfliktbereinigung in der nachapokalyptischen Zukunft

(jl.widk.016,21) (Jesus über ) Forthin soll es nicht mehr so (Kriege aus niederen Beweggründen, d. Hg.) sein! In der Zukunft (im Friedensreich nach der Apokalypse, d. Hg.) wird nur die Demut mit den Waffen der Liebe die Völker beherrschen. Freilich jene Völker nur, die für diese Waffe aus den Himmeln für würdig befunden werden; die Unwürdigen aber werden in dieser Zeit ohnehin den Lohn erhalten, den sie sich schon lange verdient haben. Ich werde zwar wohl immer dem besseren und gerechteren Teile den Sieg zuteil werden lassen; so er aber darauf hochmütig wird, dann wehe auch ihm! (jl.widk.017,23) Von nun an soll niemand mehr geschont werden, der nur einen Funken Hochmut als Triebfeder seiner Handlungen in sich besitzt. Jede Handlung aber, die der Nützlichkeit wegen begangen wird mit dem demütigen Gemüte, soll von Mir überaus gesegnet werden. Nun muß eine andere Ordnung unter den Menschen eingeführt werden. Die sich aber diese Ordnung nicht werden von ganzem Herzen gefallen lassen und dabei noch immer alte Bedenklichkeiten in sich auftauchen lassen, denen sollen die bittersten Folgen ehestens genügend Kunde verschaffen, ob sie dadurch für oder wider Meine Ordnung waren.«

Religiöse Ursachen von Kriegen

Kriege und Völkerzwiste haben immer Übertretung göttlicher Gebote als Ursache

(jl.ev10.029,04) »... Große und auch kleine Zwiste - sowohl zwischen Völkern als auch zwischen einzelnen Menschen - sind allzeit eine Folge der Nichtbeachtung Meiner Lehre, darin bestehend, daß da niemand zu seinem Nachbar sagen soll: "Komme her, daß ich dir deinen Splitter aus dem Auge ziehe!", der Nachbar aber dann sagt: "Was kümmert dich mein Splitter in meinem Auge, da ich in deinem doch einen ganzen Balken entdecke? Reinige zuvor dein Auge, dann erst kannst du mir mein Auge reinigen helfen!"
(jl.ev10.029,05) Solche Kämpfe hat es schon gar viele gegeben und wird es noch mehrere geben, so irgend die Menschen nicht völlig in Meine reinste Lehre tatsächlich eingehen werden.«

Wahn- und Zwangsglaube, Intoleranz als Ursache von Religionskriegen

(jl.ev09.040,01) »Der wahre Glaube und die reine Liebe werden in jener (End)Zeit ganz erlöschen. An ihrer Stelle wird ein Wahnglaube unter allerlei ärgsten Strafgesetzen den Menschen aufgedrungen werden, gleichwie da auch ein böses Fieber dem Menschenleibe den Tod aufdrängt. Und so sich irgendeine von Meinem Geiste gestärkte Gemeinde wider die falschen und von Gold, Silber, Edelsteinen und andern großen Erdengütern strotzenden und allerhochmütigsten und herrsch- und selbstsüchtigsten Lehrer und Propheten, die sich als eure allein wahren Nachfolger und Meine Stellvertreter den Menschen zur tiefsten Verehrung darstellen werden (spez. im Papsttum der Fall, d.Hg.), erheben und ihnen zeigen wird, daß sie nur gerade das Gegenteil von dem sind, als was sie sich den Menschen mit der frechsten und Gottes vergessendsten Keckheit darstellen, indem sie sie zwingen, nur bei ihnen allein das Seelenheil und die Wahrheit zu suchen, so wird es da Kämpfe und Kriege und Verfolgungen geben, wie sie seit dem Beginne der Menschen auf dieser Erde noch nicht stattgefunden haben.
(jl.ev09.040,02) Doch der allerärgste und allerfinsterste Zustand wird nicht lange währen, und es wird kommen, daß die falschen Lehrer und Propheten sich selbst am Ende den Todesstoß geben werden. Denn es wird da Mein Geist, das ist der Geist aller Wahrheit, unter den vielfach bedrängten Menschen wach werden, die Sonne des Lebens wird gewaltig zu leuchten beginnen, und die Nacht des Todes wird sinken in ihr altes Grab.«

Eigenmächtige Kirchengebote als Wurzel von Aberglauben, Abgötterei, Haß gegen Andersgläubige, Verfolgung, Mord und Kriegen

(jl.ev08.020,07) (Jesus weist auf kirchliche Fehlentwicklungen als Trübsalsursachen hin:) »... Daß die Sache des (damaligen, d. Hg.) Judentums nun auf so unbeschreibbar schlechten Füßen steht, ist eine notwendige Folge davon, daß die Menschen aus Meinen freiest gegebenen Ratschlägen Mußgesetze gemacht haben. Wie verträgt sich aber ein Mußgesetz mit dem freiesten Willen und mit dem ebenso freien und durch nichts beschränkten Verstande der Menschen?
(jl.ev08.020,08) Der freie Wille des Menschen wird eine helle Erleuchtung seines Verstandes sicher gern und stets mit dem größten Dank als eine Gnade von oben annehmen; aber ein strenges Mußgesetz wird er in seinem Willen und Gemüte verfluchen. Darum ist ein jeder Mensch, der unter einem Gesetze mit Muß steht, so gut wie gleichfort gerichtet und somit auch wie verflucht.
(jl.ev08.020,09) Wer sonach den Menschen Mußgesetze in Meinem Namen geben wird, der wird ihnen anstatt Meines Segens nur das harte Joch und die schwere Bürde des Fluches geben und sie zu neuen Sklaven der Sünde und des Gerichts machen.
(jl.ev08.020,10) Darum gehe eure Sorge bei der Weiterverbreitung (von Jesu Lehre und Geboten, d. Hg.) vor allem darauf hin, daß ihr ihnen damit kein neues und schwer zu tragendes Joch auf den Nacken bürdet, sondern daß ihr sie dadurch von dem alten frei machet!
(jl.ev08.020,11) Wenn der Mensch mit freiem Gemüte die lichte Wahrheit Meiner Lehre und Meines besten väterlichen Willens erkennen und einsehen wird, so wird er sich dann schon selbst mit seinem freien Willen ein auch freies Mußgesetz daraus machen und wird frei danach handeln, und das auch allein nur wird ihm zur wahren Wohlfahrt der Seele gereichen, aber ein ihm gegebenes Mußgesetz schwerlich je oder auch gar niemals, und das darum, weil erstens ein Mußgesetz für den freien Willen eines Menschen ganz wider Meine göttliche Ordnung ist und den Menschen nur verfinstert und nie erleuchtet, und zweitens, weil mit dem Mußgesetz sich die Gesetzverkünder sogleich eine höhere, nur ihnen zukommende Gewalt anmaßen, darum bald stolz, hochmütig und herrschsüchtig werden und zu den als rein göttlich pronunzierten (ausgesprochenen) Satzungen auch aus einer angemaßten göttlichen Gewaltsinnehabung, vor der ihre Gläubigen oft mehr als vor Gott Selbst zittern und beben müssen, eigene arge Satzungen als göttlichen und ihnen neu geoffenbarten Willen hinzufügen und auf deren Beachtung stets ein viel größeres Gewicht legen als auf die Beachtung der rein göttlichen Gebote.
(jl.ev08.020,12) Daraus aber geht dann hervor finsterer Aberglaube, Abgötterei, Haß gegen Andersgläubige, Verfolgung, Mord und die verheerendsten Kriege. Die Menschen begründen sich dabei mit allerlei finsterem Unsinn, daß sie am Ende der Meinung und des Glaubens werden, Gott einen angenehmen Dienst zu erweisen, wenn sie an ihren andersgläubigen Nebenmenschen die größten Frevel und Missetaten begehen. Und daran schulden allein die Mußgesetzgeber!
(jl.ev08.020,13) Darum aber werden sie auch jenseits in der Hölle, deren eifrige Diener sie hier waren, sicher die ersten Plätze unter den allerunerbittlichsten Mußgesetzen einnehmen; denn in Meinen Himmeln herrscht nur die höchste Freiheit, aber dadurch auch die höchste Eintracht, durch die reine Liebe und größte Weisheit bewerkstelligt.«

Mißbrauch der Religion für Kriege und Machtausübung durch Regenten und Priester

(jl.ev10.150,07) »... Auch unter den Griechen, Römern und Juden geht es in dieser Zeit (zu Jesu Lebzeiten) nicht besser; auch ihnen dienen ihre Götter zu nichts anderem, als durch sie mit Hilfe von allerlei Zaubereien soviel als möglich zu blenden und das Volk nach allen seinen Kräften opferwillig zu machen. Sie haben zwar kein Jus gladii (Schwertrecht, Recht über Leben und Tod, d. Hg.), und kein Jus potioris et fortioris (Recht des Mächtigeren und des Stärkeren, d. Hg.), aber die gegenwärtigen Beherrscher der Völker sehen es gern, so die Priester das Volk recht blind und abergläubisch machen, damit sie, die Könige nämlich, das Volk leichter zum Gehorsam zwingen können und nicht dazu eine große Anzahl der kostspieligen Krieger benötigen.
(jl.ev10.150,08) Um die eigentliche Wesenheit Gottes kümmert sich ein Völkerbeherrscher äußerst wenig oder gar nicht. Er macht dann und wann äußerlich die vorgeschriebenen Zeremonien wohl mit, um das Volk glauben zu machen, wie hoch er selbst dessen Götter verehre; bei sich selbst aber ist und bleibt er - was das Weltleben betrifft - ein Epikureer (Genuß- und Lustmensch, d. Hg.) und - was seinen Glauben betrifft - entweder ein Kyniker oder Sadduzäer, die an ein Fortleben der Seele nach dem Tode nicht glauben. Und wie der Beherrscher für sich denkt, so denken auch besonders die hohen Priester.
(jl.ev10.150,09) Will er mit irgendeinem seiner Nachbarn einen Krieg anfangen, so wissen die hohen Priester schon, wie sie zum voraus seine Völker zu bearbeiten haben, damit diese durch die Unterpriester bearbeitet werden, daß der bevorstehende Krieg von dem Willen der Götter ausgeht und der König, als der Repräsentant seiner Völker vor den Göttern, nicht umhin kann, ihrem durch die hohen Priester kundgegebenen Willen auf das eifrigste nachzukommen.
(jl.ev10.150,10) Dadurch werden die Völker nach der Elle breitgeschlagen, werden willig und eifrig, die von dem König benötigte Kriegsbeisteuer zu bezahlen, und machen sich selbst eine übergroße Ehre daraus, so sie noch bei guten Kräften sind, mit den Waffen in der Hand den Krieg mitzumachen.
(jl.ev10.150,11) Siehe du, Mein lieber Wirt, so geht es nun ...auf der ganzen Erde zu, und es wird noch eine sehr lange Zeit erforderlich sein, bis die Völker zu der Einsicht gelangen werden, daß sie seit den Zeiten Mosis und der auf ihn folgenden Richter Menschenlasttiere der Großen und Mächtigen waren, sind und noch lange sein werden.«

Seelische Ursachen der Kriege

Ausrichtung aufs Materielle als Ursache von Kriegen und andern Übeln

(jl.ev03.012,06) (Jesus zeigt eine Zentralursache aller Übel auf:) »Daran denkt niemand, daß all das Leid, alle Krankheiten, alle Kriege, alle Teuerung, Hunger und Pest lediglich daher rühren, weil die Menschen anstatt für ihre Seele und ihren Geist nach der Ordnung Gottes alles zu tun, nur alles für ihren Leib tun!«

Unbilligkeit und Ungerechtigkeit als Ursache von Sozialunruhen und Krieg

(jl.kenz.139,01) (Jesus weist darauf hin, welche seiner Warnungen ignoriert werden und welche Folgen dies letztlich haben wird:) »Also schreibe, wie es nun ist, und bald sein wird. Nun ist der eigentliche Anfang! Ich habe den Völkern, all' den Großen, Mächtigen und Reichen, und all' den Kaufleuten, Künstlern und Gewerksleuten hinreichend Zeit und Muße gegeben zur Besserung durch die mannigfachen Zeichen, als da sind die kleinen Volksaufstände, kleinere Kriege, durch tausend Petitionen, Plakate und aller Art Zeitschriften, also auch durch Seuchen, ortweise Hungersnöte, durch Geld- und Arbeitsmangel, sowie auch durch Hagelschlag und Überschwemmung. So habe Ich auch geschehen lassen, daß einige zu hab- und herrschsüchtige harte Könige und Fürsten vom Volke über die Maßen gedemütiget worden sind.
(jl.kenz.139,02) Ich habe Reichstage angeordnet, und habe die vielen dummen Adelsbriefe zerrissen, habe über die Hure (Kath. Kirche, d. Hg.) eine scharfe Rute geschwungen; und ihre Diener auspeitschen lassen zu großen Haufen. Wer solle bei all' solchen mehr als handgreiflichen Zeichen meinen, sie werden es nicht erkannt und begriffen haben, woher diese Zeichen kommen, auf daß man sich zu Mir kehren möchte allerseits, und von Mir durch eine wahre Buße und ernsthafte Gebete, und durch eine rechte Umkehr zu Meinem Worte, das da geschrieben steht im Buche des neuen Testamentes, Gnade, Erbarmung und Errettung von allen den kommenden Übeln erflehen möchte? Aber siehe, von all' dem ist keine Spur vorhanden.
(jl.kenz.139,03) Den Reichen, den Künstlern und Kaufleuten (Fabrikanten) und den wohlhabenden Gewerksleuten (darunter sind zu verstehen auch alle Gutsbesitzer, große Realitäten-, Gruben- und Erzwerksbesitzer) habe Ich in dieser Zeit tausende von Armen zugeführt; allein statt sie mit weichen mitleidigen Herzen zu empfangen, wies man sie mit Schwert und Feuer von den Türen. Das schreit zu Mir um Rache, und Ich werde sie auch nehmen hundert und tausendfach! Denn so viele Gulden sie den Armen vorenthielten, da sie ihnen gar leicht von ihrem großen Überflusse solch eine Kleinigkeit hätten mögen zukommen lassen, eben so viele Hunderte oder Tausende werden sie nun mit Gewalt einbüßen.-
(jl.kenz.140,04) Wohl denen, die ihre Herzen vor ihren armen Brüdern nicht verschlossen haben; die werden auch in den höchsten Stürmen unter Meinen Händen ein sicheres Asyl finden. Wer aber all' sein Vermögen einbüßen und verlieren will, der fange jetzt an hart und sparsam zu werden; wahrlich, ehe der Mond siebenmal sein Licht wechseln wird, wird er all' seines Vermögens ledig sein, und dastehen wie ein Bettler gestützt am schwachen und gebrechlichen Stabe der Verzweiflung nach allen Seiten hin! Habet acht nun ihr Großen, Mächtigen, Reichen, Künstler und Kaufleute; eure Zeit ist gekommen; denn euer Maß, euer schändlich Maß ist voll geworden von allerlei Hurerei, Unzucht, Fraß, Völlerei, Herrschsucht, Haß, Geiz, Neid, Herzenshärte, Unbarmherzigkeit und vollster Lieblosigkeit. Ich will und werde euch daher auch ein Gericht über eure stolzen Häupter senden, desgleichen die Erde noch nicht geschmeckt hat, dieweil der Glaube an Mich und die Liebe zu Mir und euren Brüdern so gar und gänzlich aus euren Herzen entschwunden ist! Der erbitterste allgemeine Krieg, darauf und danebst Hunger, Pestilenz und Feuer vom Himmel (Atmosphärenentzündung, Meteoriteneinschlag?, d. Hg.) wird euch also verwehen und aufreiben, als wäret ihr nie dagewesen! In wenig Jahren wird man eure Namen nimmer finden; denn ihr werdet aus dem großen Lebensbuche gestrichen werden durch dieses größte von euch wohlverdiente Gericht. Wahrlich kein Fleischer verfährt mit seinem Schlachtviehe unbarmherziger und schonungsloser, als die Völker mit euch verfahren werden, darum Ihr Meine Warnung nicht erkennen wolltet, und trachtetet selbst in diesen großen Tagen des Elends der armen Brüder, das ihr ihnen bereitet habet, ihr Elend nur noch zu vergrößern statt zu verringern! Du, der du dein Vermögen nach hunderttausenden zählst, kennest die Not dessen freilich nicht, der schon Tage lang keinen Heller in seiner armen Tasche hatte; aber in der Zukunft sollst du sie hundertfach kennen lernen!
(jl.kenz.140,05) Du reicher Prasser, der du aus lauter frevelnden Übermute nicht mehr weißt, mit welchem allerfeinsten und teuersten Leckerbissen du dein elendes Fleisch nähren sollest, um es desto wohllüstiger und für Buhldirnen tauglicher zu machen, während Tausend deiner armen Brüder, die du gemeine Bestien und Kanaillen nennst, kaum des gröbsten kaum genießbaren Brotes so viel haben, um ihren brennenden Hunger zu stillen; o du elender, gefühllosester, reicher Schwelger, der du dir vor lauter Speck und Fett kaum mehr zu helfen weißt, dein Magen weiß nicht, wie es dem geht, der stets Hunger leidet! Aber du wirst es in der Zukunft kennen lernen. Hundertfaches Wehe allen euch allergefühlosesten Dienern der großen Hure! Ich will und werde euch schlagen aufs Haupt, da ihr selbst in dieser Zeit Mich nicht erkennen wollet, und wiegelt diejenigen auf, die zur Aufrechterhaltung der äußeren Ordnung gestellt sind, und gegen die rechten Bekenner Meines Wortes; euch soll das Gericht am härtesten treffen! Denn Ich Selbst werde nun den Völkern Krone und Zepter und Schwert geben, und diese werden euch hinausfegen wie eine Windmühle die Spreu vom Weizen, und Ich werde euer unsinniges Gekrächze nicht mehr hören, und werde euch zugrunde gehen lassen ohne Unterschied.-
(jl.kenz.141,06) Aber freuet euch ihr wenigen Gläubigen, und ihr Wohltätigen in Meinem Namen besonders in dieser Zeit; denn euer harret ein schönes Los, so ihr bei Mir verharren werdet in diesen Tagen der großen Versuchung; denn nachher wird euch keine Versuchung und Prüfung mehr heimsuchen. Amen.
(jl.kenz.141,07) Das spricht der Erste und der Letzte, der nun führet das Schwert der Gerechtigkeit und des Feuers und des Todes...«
   (jl.ev07.179,02) An anderer Stelle wird auf den gleichen Sachverhalt so hingewiesen: »...Die Unbilligkeit und Ungerechtigkeit unter den Menschen auf der Erde ist das größte Übel, das auf der Welt die Brüder und Schwestern entzweit und Feindschaften stiftet. Wo aber diese einmal bestehen, da gibt es kein Heil mehr unter den Menschen, sondern Neid, Haß, Raub, Totschlägerei, Mord und Krieg.«

Ehre und Hochmut als Ursache von Kriegen; Notwehrrecht

(jl.widk.015,19) »Ich sage euch: Suchet, sei es in was immer, nie die Ehre der Welt! Diese ist eine Pest für Seele und Geist, und ihre Folgen kommen früher oder später verheerend zum Vorschein. Betrachtet die Kriege, in denen sich Millionen der Ehre wegen mußten totschlagen lassen. Wenn Herrscher, Heerführer und ihre Völker statt dem Hochmut der himmlischen Demut dienten, könnten die Völker je zu solch einer gegenseitigen Wut entflammt werden? Wahrlich, bei demütigen Völkern wäre ein Krieg eine pure Unmöglichkeit. Da aber bei allen Völkern nur allein der Hochmut großgewachsen ist, demzufolge sich ein Volk für besser, angesehener, älter und berechtigter als das andere hält, so sind auch die alles verheerenden Kriege eine natürliche Folge der Großzucht des Hochmutes.

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Letztes Update: 27.04.2017