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Prophet Jakob Lorber

Wissenschaftl. Echtheitsbeweise der Offenbarungen

Aktuelle Prophezeiungen Lorbers über

Endzeitprophezeiungen bis 2025 (Lorber, Dudde | SeherInnen)

  • Vorsorge-Tipps

    • Der Prophet sagt weltweite Hungersnot durch menschliche Fehlhandlungen voraus


      Inhaltsübersicht:


      Hängen Kriege, Teuerungen, Hungersnöte und Seuchen mit dem allgemeinen Macht- und Herrschaftsstreben zusammen?

      Unter anderem heißt es in der Neuoffenbarung: "Das Schwert hat schon arg gehaust (die beiden Weltkriege und die später folgenden lokalen Kriege, d. Vf.), aber so die Menschen noch länger in der Herrschsuchtflut treiben werden (Kampf der Wirtschaftsgiganten um die Weltherrschaft, Hegemoniebestrebungen der Möchtegerne in vielen Bereichen, d. Vf.), werde Ich noch einen anderen Engel senden, nämlich den Hunger- und zugleich Pestengel. Diese Lehren werden den Menschen sicher ganz andere Begriffe beibringen, als von denen sie jetzt belebt sind." (jl.wchr.067)

      Wie erfüllt sich die Prophezeiung, daß die 'Erde unfruchtbarer' wird?

      Lorber wurde gesagt, wenn die Technik unserer Zeit einen hohen Stand erreicht haben wird, so daß die "Schiffe wie ein Sturmwind über des Wassers Wogen dahintreiben, und ihm sogar Trotz bieten und durch sein ergrimmtes Gesicht fahren", die Zeit der Übel auf Erden bald anbrechen wird. Das "große Gerichtsfeuer aus den Himmeln " ist dann nach Lorbers Angaben nicht mehr fern. Dieser Gerichtszeit werden aber zunächst andere Plagen vorangehen. "Aber bald nach jener (vorstehend geschilderten Zeit d. Vf.) wird es auf der Erde für das Leben der Menschen sehr übel auszusehen anfangen. Es werden Kriege, große Teuerung und Hungersnot entstehen, denn die Erde wird unfruchtbarer werden." (jl.ev03.033,04)
      Die Erde soll unfruchtbarer werden? Ist es der Chemie nicht gelungen, durch den Kunstdünger die Ernten gegenüber früheren Zeiten auf ein Vielfaches zu steigern? Das wohl, aber dennoch bewahrheitet sich heute schon die Prophezeiung Lorbers! Die unübersehbaren Folgen durch die klimatischen Veränderungen für die Ernten auf der nördlichen Halbkugel sind bereits an anderer Stelle deutlich gemacht worden. Es drohen aber den Böden noch Gefahren anderer Art; sie sind nur noch nicht ins Bewußtsein der meisten Menschen gedrungen.
      Oben wurde bereits gezeigt, in welch gewaltigem Umfang die Bodenerosion als Folge der Rodung zugenommen hat und dadurch gewaltige Gebiete durch Staubstürme und Wasserfluten verloren gingen; und die Erosion geht unaufhaltsam weiter. Zugleich ist aber in Zukunft entsprechend der Kundgabe Lorbers mit abnehmender Ertragskraft der Böden zu rechnen. Man weiß das in Fachkreisen, und man kennt auch den Grund.

      Welche neg. Folgen hat die Mineraldüngung für Mensch, Tier und Pflanze?

      Die durch Justus von Liebig aufgestellte Theorie, daß nur anorganische Stickstoffe für das Wachstum der Pflanzen bedeutungsvoll sind, wurde lange Zeit als ein Dogma angesehen. Diese Theorie hat sich jedoch inzwischen als falsch erwiesen. Man weiß heute, daß die Böden ohne Zufuhr organischer Stoffe (Stallmist, Torf usw.) die Bodengare, d. h. die gesunde krümelige Struktur, mit der Zeit verlieren. Ohne Zufuhr organischer Stoffe geht nämlich die Zahl der Bodenbakterien stark zurück. An diese Kleinstlebewesen ist die Humusbildung unabdingbar gebunden; fehlen diese, so fehlen auch bald die Regenwürmer, und wo diese fehlen, ist es bald um den gesunden Boden geschehen. Die Bodenbakterien vermehren sich aber nachweisbar bei starker und dauernder Anwendung von mineralischem Kunstdünger in ungenügender Weise, ihre Bestände gehen bald zurück. Der Nobelpreisträger Vertanen (Helsinki) konnte nachweisen, daß die Bakterien ihre physiologische Tätigkeit sofort verringern oder gar einstellen, wenn die Böden mit Stickstoffdünger angereichert werden.190 Der an organischem Material verarmte Boden hat zur Folge, daß die Infektionen um so leichter aus demselben hochsteigen. 191 Schädlich wirken sich auch Monokulturen aus, weil dort die Bodenflora einseitig wird. Schädlinge treten im Übermaß nur auf, wenn in der Natur etwas in Unordnung geraten ist.
      Die künstliche Stickstoffdüngung hat noch eine weitere bedenkliche Nebenwirkung. Der Direktor der Bundesanstalt für Qualitätsforschung, Prof. W. Schuphan in Geisenheim am Rhein, zeigt den Circulus vitiosus, in den uns die Chemie gebracht hat unwiderlegbar auf, wenn er bekundet (1971): "Überhöhte Stickstoffdüngungen (Nitrate) rufen große Anfälligkeit unserer Nahrungspflanzen zu Krankheits- und Schädlingsbefall hervor. Das zwingt wieder zu gesteigertem Aufwand an chemischen Pflanzenschutzmitteln. Außerdem vermindert der hohe Stickstoffanteil die für die Gesundheit der Menschen lebenswichtigen Vitamin- und Mineralstoffe der Pflanzen." Zur Zeit werden die ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten nicht in erster Linie durch die Schadstoffe, sondern durch den Mangel an Vitalstoffen verursacht.192 Ernährt man Mäuse mit mineralstofffreier Kost, so sterben sie nach Angaben von Prof. Heupke nach kurzer Zeit. Die stärkere Krankheitsanfälligkeit des Viehes ist "auf die Fütterung von kunstdüngerernährten und pestizidbehandelten Futterpflanzen zurückzuführen".193
      Der Magnesiumgehalt ist bei manchen Futterpflanzen infolge des Mineraldüngers so stark vermindert worden, daß Kühe durch Tetanus (Starrkrampf) eingingen.194 Die mineralische Stickstoffdüngung hat nicht zuletzt - wie die Schweizer Milchkonferenz feststellte - auch unerfreuliche Folgen für die Qualität der Milch und der Käseproduktion.195

      Welche Folgen hat der Großeinsatz von Insekten- und Pflanzenbekämpfungsmitteln?

      Nach dem Bericht des Club of Rome "Zur Lage der Menschheit"196 mußten, bei einer Steigerung der Welterzeugung an Nahrungsmitteln in den Jahren 1951 bis 1966 um 34 Prozent, rd. 300 Prozent mehr giftige Insektenbekämpfungsmittel eingesetzt werden. Da die Widerstandskraft der Schädlinge gegen die Gifte in unerwartetem Maße zugenommen hat, müssen in Zukunft noch mehr Gifte versprüht werden. Nach Angaben von Prof. Friedrich Dietmar sind heute etwa 1300 Schädlingsbekämpfungsmittel in Gebrauch.197 Was das in absehbarer Zeit ganz allgemein für Folgen haben kann, mag das folgende Beispiel lehren: Die Böden des Staates Massachusetts (USA) wurden durch die starke Anwendung von Insektiziden derart vergiftet, daß eine der größten amerikanischen Konservenfabriken, die auch Kindernahrungsmittel erzeugt, davon Abstand nehmen mußte, die auf diesen Böden geernteten Früchte und Gemüse einzukaufen. Die Untersuchungen, die aufgrund der geschmacklichen Veränderungen vorgenommen wurden, hatten recht beträchtliche Rückstände des DDT und anderer Insektizide erbracht.198
      Die bedenkliche Entwicklung hat in den USA bereits zum Eingreifen der Gerichte geführt. Das höchste Gericht hat dort entschieden, daß die amerikanischen Lebensmittelhersteller auf den Packungen angeben müssen, ob ihre Produkte DDT oder Dieldrin enthalten.199 Dieldrin ist vier- bis fünfmal so giftig wie DDT.200 Im Jahre 1983 wiesen amerikanische Agrarwissenschaftler eindringlich darauf hin, daß der Ruin des Bodens der Hauptweizengebiete in den USA bevorstehe.201
      In der Bundesrepublik geht nach Aussage des Biologen Professor Schuphan, Mainz, die toxikologische Prüfung von aus der Umwelt stammenden Schadstoffen "an der biologischen Wirklichkeit vorbei".202 Zur gleichen Zeit wies Prof. G. H. M. Gottschewski vom Max-Planck-Institut für Immunologie in Freiburg i.B. die Behauptung, die Anwendung von Pestiziden (Insektenvertilgungsmittel) und Herbiziden (Unkrautbekämpfungsmittel) sei unschädlich, als "unbewiesen und grob fahrlassig zurück.203
      In der Bundesrepublik Deutschland sind heute bereits sieben Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche so stark mit Chemikalien belastet, daß sie nach den von Experten im Jahre 1983 getroffenen Feststellungen "kaum mehr nutzbar sind".204
      Die amerikanischen Krebsforscher Dr. Th. Slage und Dr. R. Shearer vom Hutchinson-Forschungszentrum in Seattle/Washington berichteten im März 1976 auf einem Kongreß amerikanischer Wissenschaftler, krebsauslösende Chemikalien seien in der Umwelt und in der Nahrung so zahlreich, daß es nicht möglich sein werde, alle Gefahren zu bannen. Achtzig Prozent der Krebserkrankungen der Menschen würden durch Chemikalien in der Umwelt, zwanzig Prozent durch Chemikalien in Nahrungsmitteln verursacht.205
      Erschreckend ist auch die Mitteilung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), daß die Zahl der schweren Vergiftungen durch die mißbräuchliche Verwendung von Schädlingsbekämpfungsmitteln in der Welt jährlich auf 500000 angewachsen ist. 206
      Bemerkenswert sind die in den Jahresberichten der Untersuchungsämter der Bundesrepublik Deutschland gemachten amtlichen Angaben über die Prüfung von Lebensmitteln. Danach waren die inlandischen, aus herkömmlichem Anbau (also aus nichtbiologischem Anbau) stammenden Lebensmittel etwa zu 40 Prozent mit Rückstanden von Pflanzenschutzmitteln behaftet.207 In der von der Stiftung Warentest im Februar 1976 durchgeführten Untersuchung von Erzeugnissen aus biologischem Anbau heißt es bezüglich der Pestizidenrückstande: "Die wichtigsten Gruppen der Pflanzenschutzmittel - chlorierte Kohlenwasserstoffe und Phosphorsäureester - waren bei keinem der biologischen Produkte nachweisbar."207 Zu den in großer Zahl festgestellten Giftrückstanden bemerkt Prof. W. Schuphan: "Wir wissen nicht, ob die ständige Zufuhr toxischer Pestizidsubstanzen und deren Umsetzungsprodukte (Metabolite) -selbst in kleinsten Mengen - auf die Dauer, und zwar auch in Verbindung mit häufig gebrauchten Pharmica schleichende chronische toxische Schäden oder die sich häufenden unerklärlichen Allergien mit sich bringen."208 Hier ist etwas Bemerkenswertes anzumerken. Mit Wirkung vom 1. Januar 1978 ist zwar der Pflanzenschutzmittelparagraph 14 (1) 2 des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes in Kraft getreten, wonach Rückstände besonders giftiger Substanzen aus Pestiziden in Nahrungsmitteln nicht mehr enthalten sein dürfen, aber in einer Novelle zu diesem Gesetz wird bestimmt, daß das Gesetz nur für inländische Erzeugnisse Geltung hat! Bei den Importwaren sind diese giftigen Rückstände bis zur festgesetzten Höchstmenge zugelassen! Deutsche Fabriken liefern die Gifte ins Ausland, und von dort kommen sie mit Obst, Gemüse, Salat, Reis, Zitrusfrüchten, Käse usw. in die Kuchen der bundesdeutschen Haushalte zurück.209
      Prof. J. F. Diehls von der Bundesanstalt für Ernährung in Karlsruhe gab im April 1983 zu, daß 43 Prozent des Gemüses und 30 Prozent des Obstes mit chemischen Rückstanden behaftet sind.210
      Die Schädlingsbekämpfungsmittel werden aber noch andere schwerwiegende Folgen zeitigen. Der Bestand der Bienenvölker ist nach Angaben von Prof. Wilhelm Drescher, Bonn, in den vergangenen Jahren um fast 200 Milliarden oder elf Prozent vor allem durch die Schädlingsbekämpfungsmittel zurückgegangen. Zugleich werden auch unsere besten Freunde der Schädlingsbekämpfung, die Vögel, durch die Insektizide immer mehr reduziert. Ganze Vogelarten sind bereits durch Chemikalien bis auf Reste ausgestorben. Hinzu kommt die unverantwortliche Tötung der Vögel zur Befriedigung der Gaumenlust. Die Zeitung 'La Stampa' schatzt, daß in Italien jährlich 150 Millionen Vögel abgeschossen oder gefangen werden.211 Italien ist aber nicht das einzige Land, in dem der Vogelmord an der Tagesordnung ist.

      Welche Einflüsse haben giftige Luftemissionen auf die Bodenfruchtbarkeit?

      Die Fruchtbarkeit der Böden wird nicht nur durch die bisher bekannten und oben beschriebenen Einflüsse negativ beeinträchtigt werden, sondern es kommen neue Alarmmeldungen, die das Gefahrenspektrum deutlich machen. Jährlich werden Millionen Tonnen Schwefeldioxyd in den Luftraum ausgestoßen. Im Boden verwandelt sich das Schwefeldioxyd durch Feuchtigkeit in Schwefelsäure. Eine schwedische Studie kommt zu dem Ergebnis, daß die Säure das Kalzium und andere basisch reagierende Elemente aus den Oberflächenschichten herauslöst und ihre Auswaschung begünstigt, wodurch sich die Fruchtbarkeit der Böden in Zukunft verringern wird.112
      Kalziummangel in den Pflanzen kann für den menschlichen Organismus unerfreuliche Folgen haben. Die Entwicklung der Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit der Böden in der ganzen Welt befindet sich erst im Anfangsstadium, sie geht aber unaufhaltsam weiter. Ernährungsexperten, wie zum Beispiel Lester R. Brown, weisen auf die verhängnisvollen Langzeitfolgen des massiven Einsatzes von künstlichen Düngemitteln hin. Die grundlegende Verschlechterung der Böden würde verschleiert. Der Landwirtschaftsminister von Nordrhein-Westfalen, H. O. Bäumer, gab bekannt, daß nach Ansicht zahlreicher Wissenschaftler die meisten landwirtschaftlich genutzten Böden in einigen Jahrzehnten durch Schwermetalle total vergiftet sein werden. 213
      Die zuständigen Behörden wissen um die drohenden vielfältigen Gefahren Bescheid. In einem im Auftrag der Landesregierung von Baden-Württemberg erstellten Gutachten wird von den Experten ohne Umschweife festgestellt, daß "die heutigen Produktionsmethoden ... der Landwirtschaft den Kulturboden zerstören"214. (!) Auch das Bundesministerium für Ernährung, Bonn, macht in seinem Bericht der Landwirtschaft Bd. 50/1972, Heft 13 keinen Hehl über die zukünftigen Folgen der Auspowerung und Vergiftung der Böden. Es heißt dort: "Mit zunehmender wirtschaftlicher Notwendigkeit zur Intensivierung der landwirtschaftlichen Produktion zeichnen sich Gefahren ab, die nicht heruntergespielt werden dürfen."
      "Die Böden sind ausgelaugt und verkrustet, durch Monokulturen verbraucht ... 215 Das gilt nicht nur für die USA und Europa, sondern auch die Produktionskapaziät des südafrikanischen Ackerlandes geht läufend zurück.216 Nach dem Vorgesagten wird es verständlich, wenn der Staatssekretär im Bundesinnenministerium, G. Hartkopf, öffentlich erklärt: "Die Chemie ist in ihrer potentiellen Gefahr weit schlimmer als die Nutzung der Kernenergie."217

      Hand nach rechts Verseuchung von Luft, Erde und Wasser durch Chemtrails (chemisch-physikalisch erzeugte Wolken aus Pseudokondensstreifen); Krankheiten und Gefahren durch Chemtrails; voraussichtliche Umweltfolgen

      Hält die Nahrungsproduktion mit der Bevölkerungszunahme in den 3. Welt-Ländern Schritt?

      In den Entwicklungsländern geht die rapide Zunahme der Bevölkerung unaufhaltsam weiter. Dadurch wurden schon bisher alle optimistischen Schätzungen bezüglich der Ernährung der Menschen in diesen Gebieten zunichte gemacht. Seit dem Jahr 1971 ging die Getreideproduktion in der Welt pro Kopf der Bevölkerung zurück. Die Mehrzahl der Länder in der Dritten Welt hat den Wettlauf zwischen dem Bevölkerungswachstum und der landwirtschaftlichen Erzeugung bereits in den siebziger Jahren verloren. In manchen Ländern bestehen zudem unlösbare Probleme durch die riesigen Flüchtlingsströme, wie sie in der Geschichte der Menschheit in diesem Ausmaß noch nicht vorgekommen sind.218
      Im Jahre 1980 lebten nach Angaben der Welternährungskonferenz fast 800 Millionen Menschen in "absoluter Armut". Der Hunger in der Welt hat viele Ursachen. Th. R. Malthus (gest 1834) hat mit seiner Behauptung, daß die Zahl der Erdbewohner eines Tages schneller wachsen würde als die landwirtschaftliche Produktion, eine späte Rechtfertigung erfahren. Zum Teil haben die Länder der Dritten Welt die Notlage mitverschuldet. Ihre Regierungen vernachlässigten die Landwirtschaft und zahlten den Bauern zu geringe Preise für ihre Produkte. Deshalb wandern diese immer mehr in die Städte und verlassen sich dort auf die Nahrungsmittelhilfe der Industrievölker. Viele Völker, besonders in Afrika, die sich früher selbst ernähren konnten, sind heute in zunehmendem Maße auf Einfuhren von Getreide angewiesen. Die Folge davon ist, daß allein in Afrika bei 24 Staaten die Schulden im Ausland innerhalb von zehn Jahren um das Sechsfache zugenommen haben, und diese wahrscheinlich den Banken der Industrieländer nie werden zurückzahlen können. Die Folgen stehen heute erst wenigen vor Augen! Hinzu kommt, daß die enorme Preissteigerung beim Erdöl eine starke Verteuerung der künstlichen Düngemittel verursachte, denn zu deren Herstellung wird Öl in großen Mengen benötigt. Die Anwendung der künstlichen Düngemittel wird deshalb in den Entwicklungsländern immer mehr erschwert.
      Die Ertrage werden außerdem durch Dürreperioden, Überweidungsfolgen, Auslaugung des Ackerbodens und Erosion zunehmend beeinträchtigt. In Indien und anderen Ländern werden jährlich 400 Millionen Tonnen Kuh- und Büffelmist sowie Stroh zum Kochen der Speisen verwendet, weil Holz weithin durch die Zerstörung der Wälder nicht mehr zu finden ist. Auf diese Weise wird die Erhaltung der Bodengare, welche die erste Voraussetzung für den Ertrag ist, unmöglich gemacht. Als Folge davon wurden bereits riesige Gebiete vom Sturm verweht und vom Regen ausgewaschen; sie sind für die landwirtschaftliche Produktion verloren. Nach Schätzungen der UNO-Experten wird in den nächsten 15 bis 20 Jahren ein Drittel des ackerbaufähigen Bodens in der Welt unbrauchbar werden. 219

      Welche Risiken bergen die Landflucht, Armut und Hunger in den Entwicklungsländern?

      Die bisherigen Landverluste verursachten bei gleichzeitiger Bevölkerungszunahme überall eine Landflucht größten Ausmaßes. Die Slums in den Städten wachsen infolgedessen dreimal so schnell wie die übrigen Teile der Städte. Diese Entwicklung geht in allen Gegenden der Dritten Welt unaufhaltsam weiter. Untersuchungsergebnisse der UNO lassen darauf schließen, daß durch die explosionsartige "Verstädterung" sich von den 15 größten Städten der Welt in Zukunft zwölf in den Entwicklungsländern befinden werden. Daß bei einer solchen Entwicklung das Chaos programmiert ist, entspricht der Meinung aller Sachkenner. Das Ergebnis einer vom amerikanischen Rat für Umweltschutz in dreijähriger Arbeit erstellten Studie ist denn auch eine wahre Schreckensvision. Danach wird die Zahl der gegenwärtig hungernden und unterernährten Menschen von 800000 in den nächsten 20 Jahren auf drei Milliarden anwachsen.220
      Die Autoren des zweiten Berichtes an den Club of Rome 221, Prof. Eduard Pestel und Mihailo Mesarovic, hatten die Sachlage schon im Jahre 1974 realistisch eingeschätzt. In einem Interview mit der Zeitschrift 'Stern' erklärten sie, daß sie mit einer Milliarde Hungertoten rechnen. "In zehn oder zwanzig Jahren wird es vermutlich zu spät sein." Prof. Pestel prophezeit: "... es wird dann zu solcher Zerrüttung in den zuerst betroffenen Regionen, wie etwa Indien, und zu Milliarden Toten kommen, daß die Ausbreitung des politischen Chaos in andere, noch intakte Regionen, wie die unsere, unausbleiblich ist."222
      Der CIA schließt die Gefahr einer kriegerischen Auseinandersetzung für den Fall, daß die Bevölkerung großer, mit Nuklearwaffen ausgestatteter Staaten unerträglichen Hunger erleidet, ebenfalls nicht aus. Er ist der Meinung: "Nukleare Erpressung ist nicht undenkbar." Bei Fortsetzung des Abkühlungstrends werden sich für Kanada, Nordrußland und Nordchina kürzere Wachstumszeiten ergeben, und die Ernten in Indien, Südchina und Westafrika werden durch häufigeres Ausbleiben der Monsune beeinträchtigt werden. 223 Amerikanische Experten sind der Ansicht, daß infolge der eingetretenen und eventuell fortdauemden Dürre in den Hauptweizenanbaugebieten der USA - den sogenannten High Plains - die größte Gefahr der Versteppung droht. Die Wasserknappheit verdunkle auch in den USA immer mehr die Zukunft224.

      Welche Praktiken können auch in Industrieländern zu Hunger führen?

      Es könnte sich ereignen, daß selbst der Brotkorb der Industrievölker gefährdet wird. Heute werden nach Angaben der Gesellschaft für Ernährung e. V., Frankfurt/M., in der Bundesrepublik Deutschland etwa zehn Prozent der eingekauften Waren - im Wert von vielen Milliarden DM - auf die Müllkippe geworfen, weil, wie es in einem Kommentar dazu heißt", Groschen und Mark zu locker sitzen".225 Allein die Schulkinder werfen täglich schätzungsweise 30000 kg Schulbrote weg", weil sie genügend Taschengeld haben, um sich Leckereien zu kaufen".226 Die Italiener werfen jeden Tag 28 000 kg Brot in den Abfalleimer. Der Präsident des Nationalen Bäckereiverbandes beziffert die Vergeudung umgerechnet auf eine Milliarde DM pro Jahr. 227

      Was ist prophezeit als Folge der Bodenmißwirtschaft? (jl.wchr.112)

      Das Menetekel ist bereits an die Wand geschrieben. Die Prophezeiung Jakob Lorbers wird sich - nach allem was jetzt erkennbar ist - in furchtbarer Weise erfüllen. Wenn oben festgestellt wurde, daß riesige Acker- und Weideflächen auf der Erde durch Vergiftung, Auslaugung, Überweidung und Erosion infolge menschlicher Eingriffe unfruchtbar oder ganz zerstört wurden, so muß dem Gesagten die spezielle Aussage Lorbers zu diesem Sachverhalt noch hinzugefügt werden. Lorber schreibt, daß ein großes Unglück hervorgerufen wird "durch die schlechte Wirtschaft der Menschen mit ihrem eigenen Erdboden". (!) (jl.wchr.112)


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    • Menschliche Ursachen größter Natur- und Umweltkatastrophen in der Endzeit

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