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Prophet Jakob Lorber

Wissenschaftl. Echtheitsbeweise der Offenbarungen

Aktuelle Prophezeiungen Lorbers über

Endzeitprophezeiungen bis 2025 (Lorber, Dudde | SeherInnen)

  • Vorsorge-Tipps

    • Jakob Lorber warnt vor der Zerstörung der Wälder


      Inhaltsübersicht:


      Welchen Einfluß haben Waldrodungen auf Überschwemmungen?

      Die Japaner hatten in der Meiji-Periode die Wälder geredet und die Folge waren anschließende Flutkatastrophen. Nach dem Zweiten Weltkrieg sollten nach einem von einem Amerikaner entworfenen Plan Deutschland und Japan in Agrarländer umstrukturiert werden. Die Amerikaner zwangen demzufolge die Japaner 1945, die Wälder zu roden und in Ackerland umzuwandeln. Wiederum antwortete die Natur mit Überschwemmungen und Bodenerosion. Aber die Zeiten änderten sich bekanntlich dann sehr bald, und die Japaner beendeten schleunigst die Zerstörung der Walder.142
      Dieselben Erscheinungen, wie sie vor Jahrzehnten in Japan eintraten, nehmen heute in aller Welt ein bisher nicht gekanntes Ausmaß an. Orkane mit sintflutartigen Regenfällen überschwemmen in allen Gegenden der Welt weite Gebiete. In Indien werden Millionen Menschen von den über die Ufer tretenden Flüssen heimgesucht. Dieses Land war im Jahr 1865 noch zu 57 Prozent mit Wald bedeckt, heute sind es kaum noch zehn Prozent.143 Die Wissenschaftler wissen heute, daß der derzeitige Raubbau an den Wäldern die schwerwiegendsten Folgen haben wird. Vergeblich warnen sie vor den damit verbundenen Eingriffen in das empfindlich reagierende ökologische System.

      Bestehen Zusammenhänge zwischen Wälderrodungen und Orkanen?

      Auch in der Neuoffenbarung wird die Menschheit vor der Zerstörung der Wälder gewarnt, insbesondere vor dem Raubbau "einer losen Industrie" (jl.ev09.063,06). Ausdrücklich wird dort auf den Zusammenhang zwischen dem Schwund der Wälder und auftretenden Orkanen hingewiesen. "Solange Wälder auf der Erde in gerechtem Maße bestehen..., solange werdet ihr über dem Erdboden hin weder zu heftige Elementarstürme noch irgend zu verschiedene pestilenzartige Krankheiten auftauchen sehen. Wenn aber einmal die zu gierige Gewinnsucht der Menschen zu sehr sich an den Wäldern der Erde vergreifen wird, dann wird für die Menschen böse zu leben und zu bestehen sein auf dieser Erde, und am bösesten dort, wo die Lichtungen (Abholzung, d. Vf.) der Wälder zu sehr überhandnehmen werden - was ihr euch merken sollt, um die Menschen vor solch loser Industrie rechtzeitig zu warnen." (jl.ev09.063,06)
      "... dichte Wälder sind notwendig, sie haben tausendfache Zwecke." (jl.ev09.063,04)
      In der Tat ist die Pflanzen- und die Tierwelt des Waldes ein hochkompliziertes, extrem vielgliedriges System, dessen Komplexität insbesondere unter Einbeziehung des Klimas, der Sauerstoffbildung usw. im allgemeinen wenig bekannt ist.
      Aber weder die Industrieländer noch die Entwicklungsländer nehmen Rücksicht auf die unausbleiblichen Folgen der Waldvernichtung.
      Infolge der explosionsartigen Bevölkerungszunahme werden in Süd- und Südostasien in jedem Jahr über 15 Millionen Hektar Wald durch Rodung und Brandrodung vemichtet.144 Der Raubbau in den Wäldern der asiatischen Bergregion mit den höchsten Bergen der Welt hat bereits zu besorgniserregender Erosion der Hänge und zu Überschwemmungen der riesigen indischen Tieflandgebiete geführt.145
      Innerhalb weniger Jahrzehnte wurden riesige Waldgebiete im Norden Brasiliens gerodet. Seit 1900 ist dort der Waldanteil von 40 Prozent auf fünf Prozent gesunken. Wie nicht anders zu erwarten war, kam es zu großen Überschwemmungen.146

      Verödung, Versteppung, Wüstenausdehnung durch Waldrodungen

      Nach von Experten gemachten Angaben betrug die Waldfläche der Erde vor hundert Jahren 4,5 Mrd. qm, im Jahre 1960 noch 2,7 Mrd. qm.147 Als Folgeerscheinung stellen Geographen, Botaniker und Ökologen eine alarmierende Ausdehnung der Wüsten in allen Teilen der Erde fest.148
      Ein Drittel des heute weltweit kultivierten Landes wird nach Angaben von Sachkennern der UNO innerhalb der nächsten 15 Jahre veröden. Zu den bedrohten Gebieten sollen möglicherweise bisher als sicher angesehene Gebiete wie die USA und Kanada gehören.149

      Hängen Hurricans, Tornados und sturzartige Wolkenbrüche mit Waldrodungen zusammen? (jl.ev05.109,01)

      Jakob Lorber hat vorausgesagt, daß die Entwaldungen großen Ausmaßes schwerwiegende Folgen haben werden: "... Ihr werdet die Folgen davon gar sehr bitter schmeckend allerjüngst schon verspüren...verheerende Stürme werden ganze Länder gänzlich zugrunde richten." (jl.ev05.109,01)
      Das ist in unserem Jahrhundert wirklich wahr geworden! Der Kahlschlag gewaltiger Waldgebiete in den USA und die Einführung von Monokulturen ohne den Schutz von Hecken hatte im 20. Jahrhundert die Vernichtung von riesigen Flächen zur Folge. Im März 1934 wurden von einem Tornado 300 Millionen Tonnen Humuserde in den Atlantik getragen. 160000 Farmer hatten in diesem Gebiet große Farmen, die sie an einem Tag verloren. Das Gesamtgebiet wird von Prof. Yudkin auf 120 Millionen Hektar beziffert.150 (Das sind 1,2 Millionen km² Z.Vgl. Bundesrepublik Deutschland = 248 000 km²)
      Wörtlich berichtet ein Autor: "Inmitten der vor wenigen Jahren noch reichsten amerikanischen Weizenanbaugebiete ist eine Fläche von der Größe Deutschlands und Frankreichs zu echter Wüste geworden, und eine gleich große von der Vernichtung bedroht."151 Zwei Drittel der Fläche der Vereinigten Staaten sind heute von Menschen gemachte Wüste. 152 Um der Erosion Einhalt zu gebieten, muß die USA Jahr für Jahr eine Milliarde Dollar aufbringen.
      Trifft es nicht wörtlich zu, wenn Lorber Mitte des vorigen Jahrhunderts prophezeite, daß Gebiete, die dem Umfang "ganzer Länder" gleichkommen, "gänzlich zugrunde gerichtet", d. h. zur Wüste werden? Und daß die "Folgen bitter schmecken werden"?
      In Afrika wird es eines Tages auch zu einer solchen Katastrophe kommen. Dieser Erdteil verliert jährlich 300 Millionen Tonnen Humuserde, er wird vielleicht in 15 Jahren nicht mehr in der Lage sein, seine Bevölkerung zu ernähren. 153
      Unentwegt werden überall auf der Erde riesige Waldgebiete für die Gewinnung von Acker- und Weideland, für Holzgewinnung zum Feuermachen durch die sich ständig vermehrenden Eingeborenen sowie durch den enormen Holzbedarf der Industrieländer vernichtet. Große Teile dieser ehemaligen Waldgebiete sind inzwischen bereits durch Erosion und Überweidung zur Steppe oder Wüste geworden. Riesige Weidegebiete mußten aufgegeben werden. Unser Erdball ist auf dem besten Weg, zu verkarsten. In allen Trockengebieten der Erde dehnen sich die Wüsten rapid aus. Das hat nach Aussagen der Experten der Weltwüstenkonferenz schon jetzt Folgen für das Klima und den Wasserhaushalt. 154

      Haben die großflächigen Waldrodungen Einfluß auf das Klima? (u.a. Wolkenbrüche, Hagel)

      Die weltweite Abholzung der Wälder kann nach Angaben der Wissenschaftler zu einem allgemeinen Temperaturrückgang auf der Erde führen. Als Nebenwirkung könnten die großen landwirtschaftlichen Gebiete Nordamerikas und Europas von ständigen Dürren heimgesucht werden.155 Und Jakob Lorber sagt dazu: "Gehet hin und vernichtet alle Wälder... " "Was wird aber davon die Folge sein? ... Wolkenbrüche von der fürchterlichsten Art und unausgesetzter Hagelschlag werden darauf die ganzen Gegenden und weiten Umgegenden verheeren." (jl.ev04.143,05)

      Krankheiten an Pflanzen und Tieren durch Chemikalien in der Luft und durch Bodenüberdüngung?

      Seit dem Jahre 1982 kommen aus der Bundesrepublik Deutschland und aus deren Nachbarländern Schreckensmeldungen über das schnelle Umsichgreifen des Sterbens der Wälder durch Chemikalienbelastung. Die Ursachen des Waldsterbens in Mitteleuropa liegen nach Angaben der Experten 20 bis 30 Jahre zurück. Seit Jahrzehnten werden die Wälder mit Schwefeldioxid, Stickoxide, Ozon, Photooxidantien und giftigen Schwermetallen belastet, und die Folgen werden jetzt mit ungeahnter Schnelligkeit sichtbar. Das schlagartig auftretende Sterben der Wälder ist die Ankündigung für den eines Tages allgemein eintretenden Zusammenbruch des ganzen ökologischen Systems, dessen Widerstandskraft sich durch die ständig zunehmende Belastung erschöpft.
      Inzwischen haben Forschungsergebnisse von Wissenschaftlern der Universität Nottingham (England) erkennen lassen, daß in Zukunft auch das Getreide durch Schwefeldioxid geschädigt werden wird, so daß "Ertrag und Qualität beeinträchtigt werden". Gleichermaßen warnte im Mai 1983 der Bund für Naturschutz, daß die nächste Umweltkatastrophe sich bereits abzeichne. Die Zerstörung der Böden werde durch die chemische Überdüngung sowie die zunehmende Anreicherung der Äcker mit Cadmium in absehbarer Zeit dazu führen, daß immer größere Flächen in der Bundesrepublik Deutschland nicht mehr landwirtschaftlich genutzt werden können.156
      Das, was Jakob Lorber vorausgesagt hat, beginnt sich auch in diesem Bereich zu erfüllen. Die durch die Chemie verursachten Schäden treten in zunehmendem Umfang in Erscheinung. Lorber prophezeite: "Es werden entstehen Seuchen und Pestilenz bei Menschen ("Krebs", sagt Prof. S. Eppstein von der University of Illinois (USA), "ist die Pest des 20. Jahrhunderts."), Tieren und - sogar bei den Pflanzen." (jl.ev08.185) "Die Gerichte werden sich ausdehnen." (jl.ev06.150,15)

      Warum warnt Gott nur, verhindert die Umweltkatastrophen aber nicht?

      Umsonst warnt der Herr in der Neuoffenbarung: "Darum lehret die Menschen weise zu sein, ansonsten sie selbst die Gerichte heraufbeschwören werden. Ich weiß aber, daß es also kommen wird, und dennoch darf Ich nicht hindernd dagegen auftreten durch Meine Allmacht, sondern nur durch die Lehre." (jl.ev05.109,07)

      Beeinflussen dämonische Wesen die Techniker und Ingenieure?

      Führt man sich die Verschmutzung der Luft die Verseuchung der Flüsse, des Grundwassers und der Meere sowie den Raubbau der Wälder vor Augen, so gewinnen die fast hellsichtigen Aussagen Friedrich Georg Jüngers, der seinerzeit von den Technokraten so stark angefeindet wurde, größte Aktualität. "Das Dämonische erfüllt den ganzen Arbeitsbereich der Technik und entfaltet sich in ihm mit einer stets wachsenden Kraft." "Die Technik kann zwar Perfektion gewinnen, aber nie Reife." "Religion, politische und soziale und ökonomische Erwägungen sind von diesem Denken ausgeschlossen." "Der praktische Raubbau, den die Technik betreibt, hat seine Entsprechung im Denken des Technikers selbst." "Es sind dunkle Dinge, die sich hier aufdrängen."157

      Warum bleiben die Machthaber gegen die Umweltzerstörung relativ inaktiv und lassen so die Prophezeiungen wirksam werden?

      In allen Ländern der Erde sehen die Politiker untätig zu und lassen die Dinge treiben. Industrie und Landwirtschaft wollen nur mehr produzieren. Der Materialismus ist so die Rechtfertigungsideologie der Technik und der sie dirigierenden Industrie. Noch erkennt die Menge nicht, in welche Richtung das Geschehen treibt und was dem vorstehend aus der Neuoffenbarung zitierten Satz "... Ich weiß aber, daß es also kommen wird" für ein Gewicht zukommt.


      re. Hand Ausführlichere, differenziertere und mit zahlreichen Originaltexten versehene Prophezeiungen Jesu für die Endzeit

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