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Prophet Jakob Lorber

Wissenschaftl. Echtheitsbeweise der Offenbarungen

Aktuelle Prophezeiungen Lorbers über

Endzeitprophezeiungen bis 2025 (Lorber, Dudde | SeherInnen)

  • Vorsorge-Tipps

    • Aussagen der Neuoffenbarung über die Elementarteilchen und die Forschungsergebnisse der Atomphysik


      Inhaltsübersicht:


      Was offenbarte Lorber über atomphysikalische Gesetze und Elementarteilchen?

      In ähnlicher Weise, wie die Neuoffenbarung die in den letzten Jahrzehntes von der Astronomie gewonnenen Erkenntnisse vorweggenommen hat, sind dort auch ebenso zutreffende Ausführungen über die Atome und Elementarteilchen gemacht. Die Erörterungen werden zwar nicht in der uns heute geläufigen Terminologie dargeboten, aber sie vermitteln dennoch ein wirklichkeitsgetreues Bild von den geheimnisvollen Vorgängen der Entstehung der Materie. Das Frappierende dabei ist, daß auch ganz präzise Angaben über wesentliche Details gemacht werden, die durch die wissenschaftlichen Forschungsergebnisse genauestens bestätigt worden sind.
         Im Zuge der Beweisführung ist es unumgänglich, den Leser im folgenden mit der Atomphysik wenigstens am Rande zu befassen. Wir bemühten uns dabei um eine Art der Darstellung, die es dem Leser ermöglicht, den Ausführungen folgen zu können.

      Warum weisen die Neuoffenbarungen über Elementarteilchen und Atomphysik meist auch geistige Aspekte auf?

      Hinsichtlich der Kundgaben Lorbers ist zu berücksichtigen, daß sich die Prophetie stets einer Ausdrucksweise sui generis bedient. Ferner ist zu bemerken, daß die Neuoffenbarung im subatomaren Bereich Vorgänge sieht, die teils in das Geistige hinüberreichen und in den Elementarteilchen die ersten Entwicklungsstufen tierischen Lebens erkennt. "Ein geistiger Partikel Meines Ichs", heißt es, "ist in jedem Atom enthalten." (gm.lgeh.023,07) In allem Geschaffenen ist ein geistiger Teil verdichtet in ein größeres Volumen zusammengedrängt ... Auf diese Art entstand alles, was ihr Materie nennt." (gm.lgeh.013,57) In analoger Weise berichtet übrigens auch der Seher Swedenborg: "Ein Natürliches, das nicht seinen Ursprung aus dem Geistigen hätte, gibt es nicht."

      Warum lehnen materialistisch-atheistische Wissenschaftler einen Schöpfer und eine beseelte Schöpfung ab? Was sind für sie Geist und Seele?

      Im Gegensatz dazu lehnt die materialistische Wissenschaft in Ost und West Gott als Schöpfer sowie die transzendente Welt der Geister ab. "Die Materialisten", schreibt Bidukow, "halten die Materie für die Grundlage alles in der Welt Existierenden. Geist und Seele sind Produkte einer besonderen Form hochentwickelter Materie." 49 Die Neuoffenbarung und die materialistische Wissenschaft stehen sich somit in ihren grundlegenden Aussagen diametral entgegen. Es bahnt sich aber, wie noch zu zeigen sein wird, in der Wissenschaft eine Wende an.

      Welche Bezeichnungen verwendet die Neuoffenbarung für Atome und Elementarteilchen?

      Bei der Erörterung der Atome und Elementarteilchen spricht die Neuoffenbarung nach dem oben Gesagten von "Atomen", "Ätheratomen", "Atomtierchen", Monaden" und "Geisterteilchen".

      Wie sind Atome aufgebaut und welche Beziehung haben sie untereinander?

      Schon vor 2300 Jahren hatten die griechischen Philosophen Leukipp und Demokrit die Vorstellung entwickelt, daß die Materie sich aus winzigen Teilchen zusammensetze, die unteilbar seien. Von dem griechischen Wort 'atomos' (unteilbar) ist der Begriff 'Atom' hergeleitet worden. Die Annahme, das Atom sei unteilbar, hat sich allerdings im 20. Jahrhundert als falsch erwiesen. Das Atom besteht wiederum aus noch viel kleineren Teilchen, die Elementarteilchen genannt werden. Sie bilden die Substruktur der Materie.
      "Im Anfang unseres Jahrhunderts", schreibt Kenneth W. Ford, "wußte man, daß es Atome gibt. Die Struktur des Atoms aber und die Beziehung der Atome untereinander waren ein Geheimnis, so wie uns heute die Elementarteilchen ein Geheimnis sind."50 Im Jahre 1910 war die Struktur des Atoms noch unbekannt gewesen, und die eigentliche Physik der Elementarteilchen begann erst um das Jahr 1930. Mehr als dreißig Jahre nach dem Tode Lorbers wurde das erste Elementarteilchen, das Elektron, entdeckt, im Jahre 1920 dann das Proton und 1932 das Neutron. (Die Elektronen sind die Hülle des Atoms, Proton und Neutron sind die Kernbestandteile.) Nun glaubte man, die Bausteine der Materie gefunden zu haben und nannte die unvorstellbar kleinen Teilchen: Elementarteilchen. Die Zahl dieser Teilchen nahm aber immer mehr zu, heute sind es bereits ca. 200. Es zeigte sich bald, daß alles viel komplizierter und geheimnisvoller ist, als man zunächst angenommen hatte. Die Bezeichnung 'Elementarteilchen' erwies sich im Hinblick auf die Menge der Teilchen als falsch, aber sie wird dessenungeachtet in der wissenschaftlichen Literatur beibehalten. Der Einblick in die Welt des Kleinsten ist interessant und geeignet, über die Größe und Weisheit des Schöpfers nachdenklich zu werden.

      Ist eine gründliche Kenntnis der Natur nötig, um Gott lieben zu können?

      Nicht ohne Grund heißt es im Lorber-Werk: "Eine rechte Naturerkenntnis ist dem Menschen vonnöten. Denn wie wollt ihr Gott lieben, wenn ihr ihn nicht in den Werken seiner Schöpfung erkennt?" Der Nobelpreisträger und Begründer der Quantentheorie, Max Planck, sprach einmal in diesem Sinne von einem mittelbaren und unmittelbaren Weg zu Gott, jenem durch die Naturwissenschaften, diesem im Sakrament oder im Gewissen.

      Ähnelt der Aufbau eines Atoms einem Sonnensystem?

      Seit der Entdeckung der Kernteile (Nukleone), nämlich des Protons und des Neutrons, sowie des Elektrons, wird nach einem Modell des dänischen Gelehrten Niels Bohr der Bau des Atoms oft mit dem Sonnensystem verglichen. Wenn der Vergleich auch nur bedingt zutreffend ist, so ist er für das Verständnis der Sache hier doch ausreichend. Wie die Planeten um die Sonne kreisen, so rasen mit ungeheurer Geschwindigkeit die Elektronen um den Atomkern.

      Welche Größe haben Atome und die Elementarteilchen? Woraus besteht ein Atom?

      Das Atom ist so klein, daß etwa 100 Millionen Atome eine Länge von einem Zentimeter ergeben. Hunderttausendmal kleiner als das Atom ist der Atomkern selbst. 69 Ein Stecknadelkopf und ein Ballon geben einen Größenvergleich für den Durchmesser eines Atomkerns und des Gesamtatoms, d. h. einschließlich der Hülle.52
      Viele Jahrzehnte vor der Jahrhundertwende, also lange Zeit bevor der Wissenschaft der Einblick in das Innere des Atoms gelang, lehrte die Neuoffenbarung, daß das Atom aus noch kleineren, subatomaren Teilchen besteht.
      In der Schrift Schöpfungsgeheimnisse S. 227 (gm.sgeh.227) heißt es hierzu: "Ein Gedanke noch mußte der Schaffung eines Atoms vorangehen, welches, ehe es 'Atom' wurde, aus noch kleineren Bestandteilen zusammengesetzt ist, bis an die Grenze der Luft-, Gas- oder Geisterform hinreichend."

      Wie gering ist die Masse eines Atoms?

      Wie gering die Masse des Atoms ist, geht aus folgendem hervor: "Erst ungefähr drei Milliarden Billionen der schwersten bekannten Atome ergeben ein Gramm." 53 Der Atomkern, der nur den hunderttausendsten Teil der Größe des Atoms ausmacht, umfaßt jedoch 99,95 % des Atomgewichts. Das Elektron, der Baustein der Atomhülle, ist 1836mal leichter als das Proton. Es wiegt den tausendquadrillionsten (1011) Teil eines Gramms. Mathematisch dargestellt sieht das so aus: m0 = 0,9107·10-27 Gramm oder m0~ 1/1 000 000 000 000 000 000 000 000 000 Gramm, d. h. unter dem Bruchstrich steht im Nenner eine 1 mit 27 Nullen! 54

      Was ist die eigentliche Natur eines Elektrons?

      Die Wissenschaftler fragen sich mit Recht, was die eigentliche Natur des Elektrons ist. Der Nobelpreistrager Heisenberg spricht in diesem Zusammenhang von "geisterhaften Zuständen", und Lincoln Barnett meint: "Das Elektron ist nur ein Schimmer - so unbestimmt wie ein Windstoß, eine Lautwelle in der Nacht." 55 Dessenungeachtet ist das Elektron, das mit einer Geschwindigkeit von 2000 km in der Sekunde sich um den Atomkern bewegt, nachweisbare Wirklichkeit.56
      Nach den Angaben der Neuoffenbarung befindet sich das Elektron an der Grenze des Materiellen zum Geistigen. Lorber wurde hierzu folgendes in die Feder diktiert: "Das Elektron ist demnach nichts anderes als zuerst die durch einen Druck und durch ein Reiben gestörte Ruhe, und als zweites die erregte Tätigkeit der Äthergeister, als ein zum Teil rein geistiger und zum Teil auch als der natürliche Licht- und Lebensstoff in der Erdluft." (jl.ev08.144,02) Und an anderer Stelle heißt es: "Ein Ätheratom ist, wenngleich nach euren Begriffen ein unkörperliches, oder mit gelehrtem Ausdruck bezeichnet, ein imponderabiles Ding, aber es ist dennoch ein für sich Abgeschlossenes, Begrenztes. Ein solches Atom hat trotz seiner Kleinheit doch Dimensionen der Tiefe und Länge wie jeder Körper." (gm.lgeh.023,11)
      Wenn die Atomphysiker heute die um den Atomkern rasenden Elektronen als "Materiewolke" oder "Ladungswolke" bezeichnen, so steht in der Neuoffenbarung der ebenso treffende Ausdruck "Dunsthülle".

      Wie funktionieren die Anziehungs- und Abstoßungskräfte zwischen den Atomen?

      Im Zusammenhang mit den in der Neuoffenbarun beschriebenen Anziehungs- und Abstoßungskräften ist dort weiter zu lesen: "So entwickelte sich zwischen den Atomen mittels ihrer umgebenden Dunsthülle (= Elektronen, d. Vf.) die Assimilation, wobei die Dunsthüllen das Homogene anziehen und das Heterogene abstoßen." (gm.lgeh.023,14) Diese Darstellung entspricht der von der Wissenschaft im 20. Jahrhundert gewonnenen Vorstellung von den anziehenden und abstoßenden Kräften im Atom.

      Sind Atome bzw. Elementarteilchen teils geistiger Natur?

      Noch steht die materialistische Wissenschaft der Aussage der Neuoffenbarung, die Atome bzw. die Elementarteilchen seien zum Teil geistiger Natur, ablehnend gegenüber. Es gibt aber Gelehrte, die der Darstellung der Neuoffenbarung bereits ganz nahe kommen. So schreibt z. B. Jean Mussard in seinem dreibändigen Werk 'Gott und der Zufall': "Vielleicht ist ein Atom Materie nichts anderes als ein Partikel Geist." 57 Teilhard de Chardin vertritt die Ansicht, jedem stofflichen Partikel sei ein Atom Seele zugeteilt.58 Der Physiker Prof. Siegfried Müller-Markus schreibt: "Die unbeobachtbare Seele des Elementarteilchens steuert die beobachtbare Energie. Die Seele der Teilchen spielt in der Atomphysik eine fundamentale Rolle. Nur weigern wir uns, ihre Realität anzuerkennen."58a
      Die teilweise geistige Struktur der Elementarteilchen ist wohl der Grund, weshalb die Wissenschaftler folgendes Geständnis machen müssen: "Obgleich wir so bewunderungswürdig viel über die Gesetzmäßigkeit der Elektronen und ihrer Wechselbeziehungen zu anderen Teilchen wissen, ist es uns kaum möglich, ihre eigentliche Struktur zu erfassen." 59

      Beginnt Materie beim Atom oder bei den Elementarteilchen?

      Während bis in die dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts beim Atom alles so schön geordnet und einigermaßen überschaubar erschien,mußten die Wissenschaftler in den folgenden Jahrzehnten erkennen, daß die Materie nicht beim Atom beginnt, sondern daß die in großer Zahl entdeckten Elementarteilchen den Stamm aller kosmischen Materie bilden. Das Atom ist bereits eine Abzweigung. 60

      Was sind die Elementarteilchen von ihrem Wesen her?

       Was sind aber diese winzigen Teilchen wirklich? Das Rätselraten um die Natur der Teilchen, das damals begann, ist auch heute noch im vollen Gange. 61 Sie haben fast alle die gleiche Größe, aber ein unterschiedliches Gewicht. Zum Teil sind sie so leicht, daß sie als 'Nichtse' bezeichnet werden.

      Welche Energie haben die Elementarteilchen, wie lange existieren sie?

      Sie kommen mit der unvorstellbaren Energie bis zu 1021 (= eine Trilliarde) Elektronenvolt aus dem Weltraum geschossen.62 Sie sind also millionenmal energiereicher als die Protonen, die durch die riesigen irdischen Beschleuniger gejagt werden. Auf ihrer Reise durch die Lufthülle der Erde verwandeln sie sich in winzigen Bruchteilen einer Sekunde in andere Teilchen. Es zerfallen stets die schweren Elementarteilchen und verwandeln sich dabei in leichtere Teilchen. Die Lebensdauer der Teilchen ist so unvorstellbar gering, daß der menschliche Zeitbegriff versagen muß. Und gerade in diesem Punkt werden die Aussagen Lorbers, die zur Zeit, als er sie niederschrieb, von niemandem als Realität angesehen wurden, heute von der Wissenschaft mit größter Präzision bestätigt. Lorber gibt nur einige Beispiele an, wie ja auch heute in der wissenschaftlichen Literatur von den etwa 200 Elementarteilchen nur einige wenige besprochen werden.
      In der Schrift Himmelsgaben Bd. 1, S. 82 (jl.him1.082,07 f.), die im Jahre 1840 entstand, beschreibt Lorber den Vorgang der Umwandlung der Elementarteilchen wie folgt: Ihr werdet meinen, das Wasser sei die Mutter der Tiere. Allein, dem ist nicht so. Die erste Klasse der Tierwelt sind die unendlich kleinen Bewohner des Äthers. Sie sind in diesem ungefähr das, was ihr in eurer Sprache 'Atome' nennt. Wenn ihr solche Tierchen mit euren Augen entdecken wollt, müßt ihr einen solchen Punkt trillionenmal vergrößem können, was euch wohl im irdischen Leben nie gelingen wird. Ein sterbliches Auge wird die Dinge in ihrer Wahrheit nie schauen können, sondern das kann nur das Auge des Geistes."

      Welche Gestalt haben die Elementarteilchen? Wovon ernähren sie sich? Wie lange leben sie? Welches sind die nächsten Klassen?

      "Die Gestalt dieser Tierchen ist die einer Kugel, deren Oberfläche äußerst glatt ist. Ihre Nahrung ist die Essenz des Lichtes. Ihre Lebensdauer ist der trillionste Teil einer Sekunde, worauf sie - nach ihrem Ableben zu Trillionen sich einend - eine zweite Klasse von Wesen zu bilden anfangen, die sich zwar hinsichtlich der Größe von ihren Vorgängern um nicht gar vieles unterscheiden." "Sie sind unter dem Ausdruck 'Monaden' zu verstehen." "Diese Tierart hat ihren Lebensraum schon in der Planetensphäre. Ihre Lebensdauer ist der tausendbillionste Teil einer Sekunde." "Auf gleiche Weise wird unter fast gleicher Gestalt eine Klasse nach der andern mit stets potenzierterem Leben gebildet. Die Lebensdauer dieser Wesen ist dann schon nach und nach zum tausendmillionstel (= milliardstel) Teil einer Sekunde angewachsen."
      Zur Zeit Lorbers war es für die Wissenschaftler unvorstellbar, daß es einen subatomaren Bereich gibt und eine trillionenfache Vergrößerung erforderlich wäre, um die kleinsten Bausteine der Materie erkennen zu können. Die phantastisch anmutende Aussage Lorbers ist aber inzwischen vollauf bestätigt worden. Die unvorstellbaren winzigen Teilchen, die einer trillionenfachen Vergrößerung bedürfen, um mit dem Auge wahrgenommen zu werden, existieren.

      Was sind Neutrinos? Welche Energie haben sie?

      In der großen Zahl der hauptsächlich ab Ende der vierziger Jahre entdeckten Elementarteilchen gibt es einige, die alles bis dahin Vorgefundene in den Schatten stellen. Da ist z. B. das Neutrino. Es ist so winzig, daß das Elektron dagegen ein Riese ist. Sein Radius ist ein 170quadrillionstel cm. Seine Durchschlagskraft ist ungeheuer. Auf seinem Weg von der Sonne zur Erde durchschlägt es diese ohne weiteres. Selbst ein Körper von der Größe der Sonne könnte ihm kein Hindernis bieten.63 "Sobald wir mit der Größenordnung bis auf etwa 10-6 cm heruntergehen", schreibt D. ter Haar, "gelangen wir in einen Bereich, wo uns keine Schärfung der Sinne (durch das Elektronenmikroskop, d. Vf.) mehr helfen kann." 64 Auch das Atominnere wurde nie gesehen und wird nie gesehen werden können. 65 Dennoch gelang es den Physikern Cowan und Reines durch ein schwieriges, raffiniert ausgedachtes Experiment, das Neutrino zu finden. "Einige Physiker sahen es nur als den Geist eines Teilchens an", bemerkt Asimov in seiner Schrift 'Das Neutrino - Geisterjagd in der Physik', aber er fügt hinzu, daß es eben doch nicht nur "eine Ausgeburt von wissenschaftlichem Mystizismus sei". 66

      Welche Gestalt haben Atome, Nullitrone?

      Lorber berichtet, daß die "Atome die Gestalt einer Kugel haben, deren Oberfläche äußerst glatt ist". Auch diese Details sind von der Wissenschaft bestätigt worden.67 Nach den Ausführungen von Asimov "können wir uns auch ein Photon des sichtbaren Lichts als eine Kugel vorstellen".68 Von dem Elementarteilchen Nullitron heißt es in einem Aufsatz in der wissenschaftlichen Zeitschrift X-Magazin 8/1972, daß es "vollkommen rund ist" und "eine ziemlich glänzende Oberfläche hat". Es ist einleuchtend, daß mit den synonymen Ausdrucksweisen "äußerst glatte Oberfläche" (Lorber) und "ziemlich glänzende Oberfläche" (X-Magazin) derselbe Sachverhalt geschildert wird.

      Wovon ernähren sich die Elementarteilchen?

      Die Nahrung der Elementarteilchen, heißt es dann bei Lorber weiter, ist die Essenz des Lichtes" (jl.him1.083,11). Auch hierzu gibt es Hinweise in der Atomphysik, die einen Analogieschluß zum mindesten nahelegen. Es wird dort gesagt: "Ein Lichtphoton (Lichtteilchen oder Korpuskel, d. Vf.) ist zu jedem Zeitpunkt mit etwa einer Milliarde Atomen in Berührung, von denen jedes versucht, das Photon einzufangen und zu absorbieren."69

      Welche Lebensdauer haben die Elementarteilchen, z.B. ein Sigma-Teilchen, ein Positron, ein Xi-Teilchen, Lambda-Teilchen, ?

      Erstaunlich präzise Angaben macht Lorber bezüglich der Lebensdauer der Elementarteilchen, die mit den Forschungsergebnissen der Atomphysiker genauestens übereinstimmen. Ihre Lebensdauer", schreibt Lorber, "ist der trillionste Teil einer Sekunde" (jl.him1.083,11). Die Lebensdauer des Sigma-Teilchens wird von D. ter Haar völlig deckungsgleich mit 10-11 Sekunden angegeben, das ist eine trillionstel Sekunde.70 Das Positron hat ebenfalls eine Lebensdauer von einer trillionstel Sekunde.71 Nach der Verwandlung in die nächste Stufe gibt Lorber die Lebensdauer mit einer tausendbillionstel Sekunde an (jl.him1.083,11). Dem entspricht die Lebensdauer des neutralen Pions von 10-15 Sekunden, das ist eine tausendbillionstel Sekunde.72 "Die Lebensdauer dieser Wesen", heißt es dann weiter in der Neuoffenbarung, "ist dann schon nach und nach bis zum tausendmillionsten (= milliardsten, d. Vf.) Teil einer Sekunde angewachsen." (jl.him1.083,11) Auch diese Lebensdauer wird von D. ter Haar bestätigt. Das Xi-Teilchen hat eine Lebensdauervon 10-9 Sekunden (= eine milliardstel Sekunde).73 Gleiche Angaben macht Ford bezüglich des Lambda-Teilchens. 74 Bei weiteren Umwandlungen ergibt sich eine immer mehr zunehmende Lebensdauer von z. B. 10-8, 10-6 und 10-3 Sekunden.75

      Wie erfolgen die Umwandlungen der Elementarteilchen?

      Wie derartige Umwandlungen "unter fast gleicher Gestalt von einer Klasse zur anderen" laut den Kundgaben Lorbers stattfinden, erhellt ein Beispiel aus der Schrift eines führenden amerikanischen Gelehrten auf dem Gebiet der Kernphysik und der Physik der Elementarteilchen, Kenneth W. Ford. Nachdem das Lambda-Teilchen in weniger als dem milliardsten Teil einer Sekunde spontan in ein Nukleon und in ein Pion zerfallen ist, beschreibt Ford den weiteren Verlauf wie folgt: "Das Pion zerfällt nun seinerseits nach einer etwas längeren Zeit (als eine milliardstel Sekunde, d. VE) in ein Myon und in ein Neutrino. Kurz darauf ist auch das Myon verschwunden und an seiner Stelle sind ein Elektron, ein Neutrino und ein Antineutrino erzeugt. Dies alles geschieht innerhalb einer millionstel Sekunde." 76
      Normalerweise zerfallen die Elementarteilchen und wandeln sich dabei in leichtere Teilchen um."77 In der Neuoffenbarung heißt es hierzu analog: "Das Gröbere löst sich in immer Leichteres auf" (gm.sgeh.092) "In der Natur geht immer eines unbemerkt in das andere über, wie eine Woge in die andere." (jl.him1.241,09)

      Wie unterscheiden sich die Elementarteilchen hinsichtlich ihrer Größe?

      Wenn weiter in der Neuoffenbarung gesagt ist, daß sich die "verschiedenen Klassen von Wesen (Elementarteilchen, d. Vf.) ... hinsichtlich der Größe von ihren Vorgängern um nicht gar vieles unterscheiden" (jl.him1.083,11), so stimmt auch diese Angabe mit der folgenden von der modernen Wissenschaft getroffenen Feststellung überein: "Die Elementarteilchen sind alle ungefähr gleich groß." "Die Zerfallsprodukte sind wieder Elementarteilchen und so groß wie das Ausgangsprodukt."78

      Gibt es 'tote', d.h. in völliger Ruhe befindliche Materie? Was geschieht in ihr?

      Die Forschungsergebnisse der Wissenschaft des 20. Jahrhunderts zeigen uns, daß es keine Materie im Ruhezustand gibt, wie die Wissenschaftler des 19. Jahrhunderts angenommen hatten. Im subatomaren Bereich spielt sich, unseren Sinnen verborgen, ein ständiges, blitzschnelles, katastrophenartiges, geheimnisvolles Geschehen der Vernichtung und Erzeugung ab, an dessen Ende schließlich stabile Elementarteilchen stehen. Aus einem kaum faßbaren chaotischen Prozeß entsteht die Materie. Diese Vorgänge, die bis heute noch nicht annähernd geklärt und erkannt sind, hat Lorber vor mehr als hundert Jahren in geradezu spektakulärer Weise durch seine Niederschrift, die ihm durch das Innere Wort zukam, vorweggenommen. Mit knappen Worten wird in der Neuoffenbarung zusammenfassend auf diese geheimnisvollen Schöpfungsvorgänge hingewiesen, denen die Leser des 19. Jahrhunderts schwerlich irgendein Verständnis abgewinnen konnten. Es heißt dort: "Wo ihr mit euren Augen wenig oder nichts erblickt, da gehen gar große Dinge vor sich, und es ist so, wie einst ein Weiser sagte (gemeint ist Shakespeare, d. Vf): Zwischen der Erde und der Sonne gehen Dinge vor sich, von denen sich die menschliche Vernunft nichts träumen läßt."' (jl.Erde.085)

      Warum zerfallen die Protonen und Neutronen nicht? Was ist die sog. 'Wechselwirkungskraft'? Woher kommt sie?

      Im Zuge der vielfältigen Umwandlungen der Elementarteilchen existieren am Ende schließlich, wie bereits erwähnt, Teilchen, deren Lebensdauer begrenzt ist. Daß die im Atomkern vorhandenen Protonen und Neutronen nicht auch zerfallen, ist einer entdeckten ungewöhnlich starken 'Austauschkraft' zu verdanken, die auch 'Wechselwirkung' genannt wird. Der Begriff 'Wechselwirkung' spielt in den naturkundlichen Betrachtungen der Neuoffenbarung eine ebenso bedeutende Rolle wie in der heutigen Kernphysik. Wir werden darauf noch ausführlicher zu sprechen kommen. Zur Zeit Lorbers kannte man den Begriff 'Wechselwirkung' im Zusammenhang mit der Vernichtung und Erzeugung noch nicht. Auch waren die Elementarteilchen noch gänzlich unbekannt. Was ist nun Wechselwirkung? Ford beantwortet diese Frage wie folgt: "Alle gewöhnlichen Kräfte, bei denen ein Gegenstand von einem anderen angezogen wird, sind Wechselwirkungen. Ebenso ist der Zerfall eines instabilen Elementarteilchens der Ausdruck der Wechselwirkung."79

      Welche Kräfte halten Hülle und Atomkern zusammen? Was ist ein Pion?

      Die Hülle und der Kern des Atoms werden durch die elektromagnetische Wechselwirkung zusammengehalten. Diese Kraft ist aber zu schwach, um die beiden Kernteile, das Proton und das Neutron, zusammenzuhalten. Es muß also noch eine andere Kraft geben, die hundertmal stärker ist als die elektromagnetische Kraft. Prof. Hideki Yukawa konnte im Jahr 1935 durch Berechnungen voraussagen, daß es ein bestimmtes Elementarteilchen geben müsse, das blitzschnell zwischen den Protonen und Neutronen hin und her pendelt, so daß durch diesen schnellen Rhythmus die Protonen und Neutronen "keine Zeit" finden würden, sich abzustoßen. Dieses Teilchen wurde zwölf Jahre später tatsächlich in der kosmischen Strahlung gefunden und Pi-Meson oder auch Pion genannt. Es rast innerhalb einer Sekunde 5·1017 mal (also beinahe eine Trillion mal) zwischen den Protonen und Neutronen hin und her. 80

      Was ist das Wesen und der Ausgang der Anziehungskraft und der Grundstoff aller Dinge?

      Wie allerdings die Wechselwirkung diese Kraft bewirkt, ist der Vorstellung der Kernphysiker kaum zugänglich. 81 Das ist auch nicht möglich, denn die Ursache der Wirkung der Anziehungskraft ist nach den Kundgaben Lorbers metaphysischer Art. In der Neuoffenbarung ist hierzu bemerkt: "Meine Willenskraft ist dasjenige große Band, das alle Weltkörper aneinander bindet und sie alle um- und durcheinander trägt,... so ist eben Mein Wille zugleich der Grundstoff aller Dinge." (jl.mond.006,24) Weil der Stoff letzten Endes geistigen Ursprungs ist, müssen die Wissenschaftler trotz des tiefen Eindringens in die Welt der Atome und Elementarteilchen zugeben, daß sie den Stoff in seinem eigentlichen Wesen immer noch nicht erkannt haben. 82

      Ist Materie tot oder herrscht in ihr sogar recht reges Leben durch Protonen?

      Bis zur Entdeckung der Atome und Elementarteilchen im 20. Jahrhundert bestand bei den Wissenschaftlern die Auffassung, daß der Stoff unbeweglich erstarrt ist, wie es der Augenschein erkennen läßt. Niemand ahnte im 19. Jahrhundert, daß in jedem Stein, Holz oder Eisen, unerkannt von unseren Sinnen, eine turbulente Bewegung herrscht. Heute wissen wir:"Die Protone im Kern des Atoms müssen als Zentrum fortgesetzter Aktivitäten angesehen werden."83 Die Protonen schwingen mit Frequenzen von ungefähr 1020 in der Sekunde (hunderttrillionenmal in einer Sekunde, d. Vf.) 84 "Jedes Molekül, ja überhaupt jedes Partikelchen ... übt Schwingungen aus." 85
      In der Neuoffenbarung ist dazu folgendes gesagt: "Auch in der scheinbar festen Materie ist ebenfalls keine Ruhe, auch in ihr regt sich alles, und zwar mit einer Schnelligkeit, die kein menschlicher Sinn fassen kann" (gm.sgeh.185). Dem geistigen Auge zeigt sich dort ein fieberhaftes Regen, wo Ruhe scheint."

      Welche Regsamkeit, d.h. Frequenzen haben Lichtfarben?

      Das "fieberhafte Regen" wird in der wissenschaftlichen Literatur heute wie folgt beschrieben: "Die Frequenz des roten Lichtes erreicht ungefähr 400 Billionen Schwingungen in der Sekunde. Die mittlere Schwingungszahl des sichtbaren weißen Lichtes liegt bei 600 Billionen Schwingungen, und violettes Licht erreicht sogar mehr als 800 Billionen Schwingungen in der Sekunde."86
      Die Feststellung der Wissenschaft, daß rotes, weißes und violettes Licht durch unterschiedliche billionenfache Schwingungen in der Sekunde entsteht, nimmt die Neuoffenbarung ebenfalls wie folgt vorweg: "Licht entsteht durch Vibration der Atome, die Farben entstehen ebenfalls durch billionenmaliges Vibrieren der Materie, und je nach der Anzahl dieser Vibrationen werden euren Augen die Farben sichtbar" (gm.sgeh.195).

      Woher bekamen Propheten wie Lorber oder Mayerhofer völlig unbekannte naturkundliche Detailkenntnisse?

      Kann man bei objektiver Betrachtung des Phänomens dieser Kundgaben annehmen, daß der Autor dieses präzise Wissen um die gezeigten verschiedensten geheimnisvollen Vorgänge in der subatomaren Welt aus seinem Gehirnverstand genommen hat - zu einer Zeit, wo dies alles noch gänzlich unbekannt war?

      Kann man mit technischen Hilfsmitteln ergünden, was hinter der Materie und Energie steht bzw. woher sie kommt? Warum wollen Atheisten nicht akzeptieren, daß die Forschungsergebnisse ins Geistige führen?

      Die Leistungen der Wissenschaft sind zwar bewunderungswürdig, aber die Gelehrten sind jetzt an einem Grenzgebiet angelangt, das für sie undurchdringlich ist. Mit den riesigen Teilchenbeschleunigern, den Synchrotonen, Betatronen und Zyklotronen, die bis zu 400 Milliarden Elektronenvolt entwickeln, ist das, was hinter der Materie steht, nicht zu ergründen. Wir haben nicht die leiseste Ahnung", sagt Mussard, "was die Essenz der Wellen und Schwingungen ist. Die Wissenschaft lehrt uns, daß sie ein Energieäquivalent für unerschaffene Materie beinhalten. Sie sind für uns ebenso transzendental wie die menschliche Seele." 87
      Hier gelangt die moderne Wissenschaft in unmittelbare Nähe der Neuoffenbarung. An mehreren Stellen des Werkes wird auf den Irrweg der materialistischen Wissenschaft hingewiesen. U. a. wird ausgeführt: "Das, was die Gelehrten beobachten, sind lauter grobe Prozesse in den Retorten und Destillier-Apparaten; sie sehen wohl eine große Konsequenz, begreifen sie aber nicht ... Den Geist wollen sie nicht finden." (gm.lgeh.013,36) "Sie wollen keinen Gesetzgeber anerkennen, wenngleich sie bei jedem Schritt auf seine Spuren stoßen. Wären sie vorurteilsfrei, könnten sie denselben gewiß nicht leugnen." (gm.sgeh.035) "So legen sie den Stoffen die Intelligenz bei und sagen: sie folgen nur diesem und jenem Impuls, wie sie selbst der eigenen materialistischen Vorstellung, d. h. der des Irrwahns folgen." (gm.lgeh.013,36) "Aber das Leben ist geistig, und da hilft kein Mikroskop, um dasselbe in seiner Wirkungssphäre zu belauschen." (jl.him1.094,07)

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