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Prophet Jakob Lorber

Wissenschaftl. Echtheitsbeweise der Offenbarungen

Aktuelle Prophezeiungen Lorbers über

Endzeitprophezeiungen bis 2025 (Lorber, Dudde | SeherInnen)

  • Vorsorge-Tipps

    • Die Aussagen der Neuoffenbarung über den Vormenschen


      Inhaltsübersicht:


      Geben Neuoffenbarungen Aufschlüsse über das Rätsel der Versteinerungen von Pflanzen und Tieren und über die Vormenschen?

      Lorber hat nicht nur die Erkenntnisse der Astronomen und der Atomphysiker in verblüffender Weise vorweggenommen, sondern auch zum Teil die Forschungsergebnisse anderer wissenschaftlicher Disziplinen, die Mitte des vorigen Jahrhunderts noch gar nicht existierten. Es handelt sich um die Paläontologie, d. i. die Wissenschaft von den versteinerten Tier- und Pflanzenresten, und die Anthropologie, d. i. die Lehre vom Menschen, seiner Abstammung usw.

      Stammt der Schädel des 'Neandertalermenschen' von einer Vormenschenart? Wann lebte er?

      Im Jahre 1856 wurde im Neandertal bei Düsseldorf ein seltsam geformter Schädel gefunden. Der Schädel war größer als die Schädel der heutigen Menschen. Die Stirn verlief ziemlich schräg rückwärts, und über den Augen waren starke Knochenwülste, ähnlich jenen der heutigen Großaffen. Deutschlands angesehenster Anthropologe, Prof. Virchow, Berlin, lehnte im Jahre 1872 die These, es handle sich um den Schädel eines Vormenschen, als lächerliche Vorstellung ab. Nach seiner Meinung waren Arthritis deformans und Rachitis Ursache der seltsamen Schädelbildung. Jahrzehntelang wagte nun niemand mehr, dem Fund eine andere Deutung zu geben. Das änderte sich erst langsam, als im Jahre 1886 in Belgien und 1887 in Frankreich und Spanien ebenfalls derartige Schädel zusammen mit Steinwerkzeugen gefunden wurden, die eine Altersbestimmung erlaubten. Nun bestand kein Zweifel mehr, daß es sich um einen Vormenschen handelte, der vor 40000 bis 60000 Jahren in Europa gelebt hatte. Im Jahre 1907 wurden dann bei Heidelberg und später in Asien und in Afrika immer mehr menschliche Fossilien gefunden, denen ein Alter von mehreren hunderttausend Jahren zugeschrieben werden mußte. Heute ist die Grenze von einer Million Jahren längst überschritten, aber trotz der vielen Funde konnte keine Klarheit in die Vorgänge gebracht werden. Im Laufe der Zeit wurden verschiedene Theorien aufgestellt, und gelegentlich wurde auch versucht, eine Theorie durch raffinierte Fälschungen zu stützen. Das vielgesuchte missing link, das Zwischenglied, wurde trotz reicher Funde im Verlauf von hundert Jahren nicht gefunden.
      Es liegt nicht im Sinne unserer Aufgabenstellung, uns mit den verschiedenen Theorien zu befassen, sondern es soll gezeigt werden, daß die Neuoffenbarung auch auf diesem Gebiet der Wissenschaft die Kenntnis der wesentlichsten Sachverhalte ihrer späteren Forschungsergebnisse vorweggenommen hat.

      Wann entstanden die ersten Menschen nach heutiger (adamitischer) Art?

      Niemand wäre Mitte des vorigen Jahrhunderts auf den Gedanken gekommen, daß seit Millionen Jahren Vor- oder Frühmenschen auf der Erde lebten, die einen aufrechten Gang hatten, aber über einen bestimmten Stand einer primitiven Entwicklung nie hinauskamen, bis dann plötzlich vor etwa 6000 Jahren ein völlig neuer Mensch auftrat, der mit Geisteskraft ausgestattet war und mit überraschender Schnelligkeit Kulturen schuf, Staaten gründete, Pyramiden baute, die Schrift erfand und Recht und Gesetz hervorbrachte. Während in Millionen Jahren zuvor kaum nennenswerte Veränderungen eingetreten waren, entstanden nun in kürzester Zeit erstaunliche Fortschritte. Plötzlich leuchtete eine bis dahin gänzlich unbekannte Kraft des Menschen auf. "Erst dem adamitischen Menschen", so ist in der Neuoffenbarung betont, "fließt ein geistiges Fühlen, das Empfinden einer Macht ein, die die Seele anregt, ihren Schöpfer zu erkennen und zu suchen." "Und das ist der göttliche Funke, der als Geist in die Seele gelegt wird." (jl.ev11.010,06) "Ohne Gott ist keine Tat möglich." (jl.hag1.116,08) "Die wirkende Kraft kann ein Weltmensch jedoch nicht sehen." (jl.ev10.173,09)
      In der Neuoffenbarung werden die Vor- oder Frühmenschen "Voradamiten" genannt. Über ihr Aussehen und ihre Fähigkeiten werden recht instruktive Angaben gemacht.

      Wie beschreiben die Neuoffenbarungen die '6 Schöpfungstage'? Wie lange dauerte jede Schöpfungsperiode auf Erden?

      Zunächst wird dort aber ausgeführt, daß das von Moses in der Genesis erwähnte Sechstagewerk nicht wörtlich zu nehmen ist, wie es die Kirchen vor noch nicht langer Zeit zwingend zu glauben vorstellten. Im jl.ev08.072 werden die sechs Erdbildungsperioden und die Dauer der jeweiligen Perioden mit "sehr vielen Millionen Jahren" angegeben. In der dritten Periode wird auf die Existenz der Saurier in einer umschreibenden Ausdrucksweise hingewiesen: "Die Vegetation wird noch um ein vielfaches reichhaltiger und riesiger Art, die Tiere ebenso wie die Vegetation."

      Wann verschwanden abrupt viele Tier- und Pflanzenarten und kamen neue Kreaturen zustande?

      Gegen Ende der vierten Periode "kamen wieder Erdumwälzungen und begruben zum Teil alles, was ihr damals als eine Kreatur bezeichnet hattet. Ihr findet aus dieser Periode gar manches unter dem Boden der Erde, das sich aber von den Produkten der drei ersten Perioden schon sehr wesentlich unterscheidet".
      Nach dem Beginn der "fünften Periode dauerte es wohl mehr als tausendmal tausend Jahre, bis aller gut gelegene Erdboden völlig für eine neue Schöpfung von einer großen Zahl der verschiedensten Pflanzen - wie Gräser, Kräuter, Gesträucher und Bäume - sowie für allerlei Tiere und die voradamitischen Menschen geeignet war."
      Diese Darstellung der "neuen Schöpfung von Tieren und Pflanzen" ist von ganz besonderem Interesse. Das abrupte Verschwinden sowie das nach sehr langer Zeit plötzliche Auftreten neuer Tierarten und Gewächse wird von der Wissenschaft heute bestatigt.106 Das Faktum der totalen Unterbrechung widerspricht einem kontinuierlichen Evolutionsprozeß, d. h. es ist nicht denkbar, daß Tiere und Pflanzen durch Mutationen ohne einen Schöpfungsakt Gottes hervorgebracht wurden. Diese These der materialistischen Wissenschaftler lehrt, daß alle neuen Formen aus sich selbst geworden sind. Diesem Autonomismus oder der Autogenese ist durch die große zeitliche Unterbrechung, durch den dazwischenliegenden tiefen Graben, die Grundlage entzogen worden. Das Neue kann nicht aus den Strukturen des Vorangegangenen erklärt werden. Es gibt zwar - wie die Neuoffenbarung das klar zum Ausdruck bringt - in der Entwicklung ein stufenweises Nacheinander, aber keine lückenlose aneinandergereihte Evolution. "Eine blinde Kraft", ist in der Neuoffenbarung bemerkt, "hat noch nie auch nur ein Moospflänzchen hervorgebracht." (jl.ev06.087,07) "Alles Leben ist so beschaffen, daß es sich beständig verwandeln und wachsen kann durch Mein ständiges Einfließen."

      Seit wann kreist die Erde um die Sonne?

      Zur fünften Erdperiode ist dann weiter ausgeführt: "Mit Beginn dieser Periode wird die Erde in eine geordnete Umbahnung um die Sonne gebracht. Tag und Nacht wechseln schon regelmäßig. Gleichwohl gibt es noch mancherlei Veränderungen, weil die Schwankungen der Erdpole noch immer bedeutend sind."

      Wann erschienen die ersten Vormenschen (Präadamiten?) Wie lebten sie? Machten sie bemerkenswerte kulturelle Fortschritte?

      Bei der Erörterung der fünften Erdperiode ist nun erstmals die Rede vom Vormenschen. Im jl.ev08.072 wird hierzu u. a. folgendes mitgeteilt: "Vom Ackerbau ist bei diesen Vormenschen zwar noch keine Rede, wohl aber benützen sie schon gewisse Tierherden, führen ein rohes Nomadenleben, haben kein Gewand und bauen sich auch keine Häuser und Hütten. Aber auf den dicken Baumästen errichten sie sich Wohn- und Ruhenester und schaffen sich Vorräte von Nahrungsmitteln, die sie nach und nach verzehren. Wenn es frostig wird... ziehen sie in wärmere Gegenden." "Sprache haben sie in der Art, wie sie nun unter den Menschen üblich ist, keine; aber sie haben besser artikulierte Laute, Zeichen und Gebärden als selbst die vollkommensten Tiere und können sich gegenseitig verständigen, was sie für ein Bedürfnis haben." "Obschon diese fünfte Vorbildungsperiode sehr viele tausendmal tausend Jahre (= Millionen Jahre) währte, war unter diesen Menschen doch keine wie immer geartete Fortschrittskultur bemerkbar, sondern sie lebten ihr einförmiges Nomadenleben fort."
      "Die Farbe ihrer noch ziemlich behaarten Haut lag zwischen dunkel- und lichtgrau, nur im Süden gab es auch haarlose Stämme. Sie pflanzten sich bis Adam in den Niederungen fort."

      Wann und wodurch gingen die Voradamiten fast alle unter? Wie lange existierten sie?

      "Zu den Zeiten Adams, mit dem die sechste Erdperiode beginnt, hatte die Erde wieder teilweise große Umwälzungen zu bestehen durch Feuer und Wasser, und dabei ging das beschriebene Voradamitengeschlecht mitsamt seinen Haustieren nahezu ganz unter."
      Lorber spricht von der Existenz der Vor- oder Urmenschen während "sehr vielen Millionen Jahren". Bis vor wenigen Jahrzehnten ließen die Wissenschaftler das Vorhandensein der Urmenschen erst mit dem Quartär beginnen, so daß die Vormenschen während eines Zeitraumes von etwa einer Million Jahren gelebt haben sollten. Erst durch die Forschungsergebnisse des bekannten Anthropologen Dr. Louis Leakey wurde im Jahre 1966 klargestellt, daß diese Annahme falsch war und daß die Vormenschen tatsächlich schon im Tertiär gelebt hatten. Die von Dr. Leakey gefundenen Fossilien sind viele Millionen Jahre alt. Damit sind die Kundgaben Lorbers auch in dieser Hinsicht neuerdings vollauf bestätigt worden.

      Wie groß und stark waren die Voradamiten?

      Neben den allgemeinen Erörterungen über die Vormenschen erwähnt Lorber auch Einzelheiten, die in der wissenschaftlichen Literatur ebenfalls als zutreffend bestätigt werden. So wird z. B. von einer bestimmten Vormenschenart gesagt: "Als Mensch waren sie riesig groß und stark, und sie hatten ein so starkes Gebiß, daß sie sich dessen statt der Schneidewerkzeuge bedienen konnten." (jl.ev08.072,17)
      Glowatzki berichtet hierzu, daß dem deutschen Paläontologen von Koenigswald im Jahre 1925 in China Zähne vorgelegt wurden, die "in ihrer Form menschlichen Zähnen ähnlich waren". "Die gefundenen Zähne waren so groß, daß, wenn man von ihrer Größe auf die Kiefer und damit auf den ganzen Gigantopithecus schließen wollte, er ungefähr drei Meter und fünfzig groß gewesen sein mußte."107 Ebenso weisen die Funde, die in den Jahren 1939 und 1941 in Ostjava gemacht wurden, darauf hin, daß dort "Vormenschen gelebt haben, die richtige Riesen waren"108 . Von den vielen Funden Dr. Leakeys ist sein berühmtester der sogenannte "Nußknackermensch" aus dem Jahre 1959, so genannt wegen der ungewöhnlich starken Zähne dieses Schädels (R.N.Z v. 3.10.1972).

      Wie wohnten die Voradamiten? Stammen von ihnen Steinaufschichtungen in plump-terassenförmiger Bauweise?

      Über ein anderes Detail wird in der von Lorber im Jahre 1864 angefertigten Niederschrift Haushaltung Gottes Bd. III S. 453 (Anhang) (jl.hag3.453) folgendes berichtet: "Was die voradamitischen, sogenannten Tiermenschen, betrifft, so finden sich von denselben wohl noch hie und da versteinerte Überreste vor. Sie besaßen unter allen Tiergattungen die größte instinktmäßige Intelligenz und bauten sich hie und da ihre höchst einförmigen Wohnungen. Auch verlegten sie die nicht zu breiten Stellen der Bäche und Flüsse mit Steinen und bauten sich dadurch eine Art Brücke über solche Stellen ... Diese Arbeit setzten sie nicht selten so lange fort, bis in plump-terrassenförmiger Richtung oft zehn und mehr solcher Brücken entstanden ... Von diesen Menschen waren sonach die erbauten Mauern, von denen man heutzutage noch Spuren vorfindet und denen man ein hohes Alter gibt."
      So unwahrscheinlich es klingen mag, derartige Mauern wurden gefunden! Einer der bekanntesten deutschen Anthropologen, Prof. Gerhard Heberer, berichtet darüber in einem Sammelband über die menschliche Abstammung von den Australopethicinen, daß der A-Typus dieser pygmaenhaft kleinen Lebewesen "kleine Mäuerchen zu bauen vermochten", die sie, wie er vermutet, als Windschutz benutzt hätten.109
      Wen wundert es, wenn die Freunde Lorbers in ganz Österreich keinen Verleger finden konnten, der bereit war, die Schriften Lorbers zu drucken! Aus der damaligen Sicht gesehen mußte man die Kundgaben des wahren Propheten als Phantasmagorien ansehen. Wäre Lorbers Werk damals einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden, so hätte es zweifellos eine vernichtende Kritik erfahren. Aus der Perspektive unserer Zeit, wo wir den Flügen nach dem Mond schon keine sonderliche Bedeutung mehr beimessen und uns an die ungeheuren Dimensionen des Weltalls gewöhnt haben, erscheinen uns auch die vorstehenden Aussagen Lorbers als die selbstverständlichste Sache der Welt, nachdem bereits von der Wissenschaft her alle Schüler der höheren Lehranstalten damit bekanntgemacht werden. Mehr als hundert Jahre nach dem Tode Lorbers vermögen wir im Gegensatz zu seinen Zeitgenossen und der folgenden Generation die Wahrheit der Aussagen Lorbers zu erkennen.

      s. Hand nach rechts weitere Infos zum Thema Vormenschen (Hominiden)

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