Homepage

Prophet Jakob Lorber

Wissenschaftl. Echtheitsbeweise der Offenbarungen

Aktuelle Prophezeiungen Lorbers über

Kurt Eggenstein

Die Erschaffung des Universums als Folge des Falles Luzifers


Inhaltsübersicht:


Wozu wurden die gefallenen Urgeister in Materie gebannt?

"Hierzu wurde nun die materielle Welt oder das ganze Universum oder der materielle Schöpfungsmensch gegründet. In ihm wurden die Geister nach dem Grad ihrer Böswilligkeit in die Materie eingehüllt (eingekleidet), Kämpfen, Versuchungen und Leiden ausgesetzt; erstens, um sie nach und nach zur Einsicht ihrer eigenen Fehler durch die auf sie einwirkenden Verhältnisse zu bringen, und zweitens auf diese Art ihre freiwillige Rückkehr selbst einzuleiten." ... Überall ist das Prinzip der Freiheit als erstes, und das Prinzip der Vervollkommnung als zweites festgestellt." (gm.sgeh.017,23 f.)

Was entsteht letztlich aus der sich auflösenden Materie?

Die ganze gefestete Erde also und die zahllosen anderen Weltkörper sind gestaltet aus der einen großen Seele Satans, welche in diesen Weltkörpern in zahllose Kompendien geteilt wurde. Die Seele ist teilbar, und somit auch die Urseele des erstgeschaffenen Urgeistes. Aus dieser einen Seele wird nun fortwahrend eine zahllose Menge neuer Seelen gewonnen.' (jl.erde.053,09; jl.erde.053,19-20)

Woraus besteht letztlich jede Materie im Kosmos?

"Die ganze sichtbare Schöpfung besteht nur aus Partikeln des großen gefallenen und in die Materie gebannten Geistes Luzifer und seines Anhangs." (jl.him2.001)

Hätte Gott Satan vernichten können? Welche Folgen hätte dies gehabt?

Luzifer konnte von Gott "zufolge seiner ewigen Liebe und Erbarmung" nicht vernichtet werden, denn "was Gott einmal ins Dasein gerufen hat, kann wohl die Form verändern und aus einer minder edlen in eine edlere übergehen oder auch umgekehrt, doch niemals vernichtet werden'. (jl.ev02.232,07)

Woraus besteht letztlich jede Materie auf der Erde?

Deshalb wird an anderer Stelle nochmals betont:

Alles, was diese Erde von ihrem Mittelpunkt an bis weit über ihre höchste Luftregion hinaus enthält, ist Seelensubstanz, und zwar bis zu einer gewissen Lösezeit in einem mannigfach härter oder milder gerichteten Zustand, weshalb sie dem Auge des Menschen wie auch seinem Gefühl als härtere oder weichere Materie sicht- oder fühlbar wird. Dahin gehören einmal aue Steinarten, Mineralien, Erdarten, Wasser, Luft und alle noch ungebundenen Stoffe in ihr." Dazu "kommt alles Pflanzenreich im Wasser und auf der Erde samt seinem Übergang ins Tierreich" (jl.ev10.021,01).

Alles, was nun Materie ist, war dereinst Geistiges, das da freiwillig aus der guten Ordnung Gottes getreten ist, sich in den verkehrten Anreizungen begründete und darin verhärtete. Die Materie ist demnach nichts anderes als ein gerichtetes und aus sich selbst verhärtetes Geistiges. Noch deutlicher gesprochen ist sie eine allergröbste und schwerste Umhülsung des Geistigen." (jl.ev04.103,04)

Ist jeder materielle Bestandteil geistig belebt?

"Das Geistige kann aber ... nie selbst zur vollkommenen Materie werden, sondern lebt und besteht in der Materie." (jl.ev04.103,05)

Warum tun sich Menschen so schwer, geistige Sachverhalte zu begreifen?

Als Jesus das Vorgesagte einem hochstehenden Römer zu erklären versuchte, meinte dieser etwas verwirrt, daß es nicht so leicht sei, diese für ihn völlig neue Lehre zu verstehen. Darauf erwiderte ihm Jesus: "Lieber Freund, Ich habe es dir ja vorausgesagt, daß sich diese Dinge schwer werden in der Fülle fassen lassen." (jl.ev02.230,05)

"Ein reiner Weltverstand ... glaubt an nichts, was er nicht sehen und mit Händen greifen kann." (jl.ev04.109,11)

Der Römer vermochte das damals nicht zu verstehen. Die Gelehrten unserer Zeit kommen dem Verständnis dieser Aussage Jesu durch ihre Kenntnisse der Atomphysik bereits ganz nahe. Das geht aus der im Abschnitt "Der Irrweg der materialistischen Wissenschaft" zitierten Äußerung des Nobelpreisträgers Max Planck klar hervor.

Gibt es eine Kraft als selbständiges Ding, also ohne geistigen Urheber?

Der Geist ist der Anreger der Kraft sagt Prof. Planck 2 und stimmt damit fast wörtlich überein mit dem, was in der Neuoffenbarung darüber zu lesen ist: "Kraft als selbständiges Ding, so wie es die gelehrten Materialisten wollen, existiert gar nicht. Der Geist ist der Anreger der Kraft, Zusammenhalter des Stoffes und so der Hauptfaktor des ganzen Lebens. Ohne Geist gibt es kein Leben, ohne Leben keinen Stoff." (gm.lgeh.013,22)

Es gibt in der Natur eine Analogie, die die Verwandlung von Geist in Materie dem Verständnis auch des Laien näherbringen kann. Ein zugefrorener Teich besteht aus härtestem Eis, im Frühjahr löst sich das Eis auf in das weiche Wasser, in der Hitze des Sommers trocknet der Teich aus und das Wasser ist in Form einer lichten Wolke sichtbar. Auch die Wolke löst sich auf in die Wasserstoffmoleküle, und für das Auge ist nichts mehr sichtbar. Im folgenden Herbst und Winter spielt sich derselbe Vorgang in umgekehrter Reihenfolge ab. Aus dem scheinbaren 'Nichts' wird wieder härteste Materie. Dieser ans Wunderbare grenzende Vorgang der Veränderung der Aggregatzustände der Materie kommt uns gar nicht absurd vor, wir halten ihn für so selbstverständlich, daß wir kaum einen Gedanken daran verschwenden. Die vielen wunderbaren Vorgänge in der Natur finden wir nicht der Beachtung wert, weil wir sie ständig wahrnehmen und nicht leugnen können, auch wenn wir sie nicht zu begreifen vermögen. Kann man annehmen, daß Gottes Schöpfungsmöglichkeiten dort aufhören, wo unsere Fassungskraft aufhört?

Warum tun sich ungläubige Forscher schwer, Wunder als solche zu erkennen?

"Wer da glaubt", heißt es in der Neuoffenbarung", dem werden viele Wunder erschlossen werden. Dem Ungläubigen jedoch ist weder zu raten noch zu helfen. Umsonst schaut er mit seinen blinden Augen in Meine große Werkstätte des Lebens. Ich sage euch: er wird nichts finden als Exkremente des Todes, denn das Leben ist geistig, und da hilft kein Mikroskop, um dasselbe in seiner Wirkungssphäre zu belauschen." (jl.him1.094,07)

"Und mag euch das alles noch so sonderbar und wunderlich klingen, es ist dessenungeachtet dennoch so. Denn niemand kennt Meine Wege, auch nicht ein Engel des Himmels, als nur Ich allein und der Frommgläubige, dem Ich es mitteilen will." (jl.him1.094,06)

Warum kann Geistiges überhaupt als Materie fest erscheinen? Welche Bestimmung hat die Materie?

"Was da vorhanden ist in der ganzen Unendlichkeit, das ist aus Gott, also im Grunde völlig geistig. Daß es in der Welt als feste Materie erscheint, das macht die beharrliche Festigkeit des göttlichen Willens. Hörte dieser auf, einen Gedanken festzuhalten, so wäre von ihm für kein materielles Auge mehr eine Spur zu entdecken." (jl.ev06.107,11) "Alles dem Menschen sichtbar Erschaffene ist gerichtetes Geistiges und hat die Bestimmung, durch eine lange Reihe von allerlei Formen endlich in ein freies und selbständiges Leben überzugehen. Diese Formen beginnen vom Steine an und gehen durch die Mineralreiche über zum Pflanzenreich, durch das Pflanzenreich ins Tierreich und von da bis zum Menschen. Alle diese Formen sind Aufnahmegefäße vom Leben aus Gott." (jl.ev06.053,05-06)

Läßt die Form Rückschlüsse auf die darin wirkende Intelligenz zu?

"Jede Form entspricht einer gewissen Intelligenz. Je einfacher die Form ist, desto einfacher und geringfügiger ist auch die ihr innewohnende Intelligenz." (jl.ev06.053,07)

Woher wissen Pflanzen oder Tiere, was sie als Nahrung brauchen?

"Jedes Tier kennt seine ihm zusagende Nahrung und weiß sie zu finden ... So kennt auch der Geist der Pflanzen genau den Stoff im Wasser, in der Luft und im Erdreich, der seiner besonderen Individualität dienlich ist. Der Geist oder die Naturseele der Eiche wird niemals den Stoff an sich ziehen, von dem die Zeder ihr Sein und Wesen schafft. Ja, wer lehrt denn das eine Pflanze? Seht, das alles ist die Wirkung der höchsten und allgemeinsten Raumlebensintelligenz Gottes. Aus dieser schöpft jede Pflanzen - und Tierseele die ihr nötige, gesonderte Intelligenz und ist dann nach deren Weisung tätig." (jl.ev08.029,08-09)

Welche Bestimmung haben die Pflanzen- und Tierseelen?

"Die Seelen der Pflanzen wie der Tiere haben die euch freilich noch unbekannte Bestimmung, einst selbst Menschenseelen zu werden. Denn Pflanzen und Tiere sind nach Meiner Weisheit und Einsicht taugliche Vorgefäße zur Ansammlung und Ausbildung der im unermeßlichen Schöpfungsraum vorhandenen allgemeinen Naturlebenskraft, aus der auch eure Seelen herstammen." (jl.ev04.216,01-02)

Kann aus einer einfachen Tierseele eine hochkomplexe Menschenseele werden oder wie entsteht sie?

Allerdings ist zu beachten, daß "aus einer einfachen Tierseele niemals eine Menschenseele werden kann" (jl.ev06.165,11). Es werden vielmehr mehrere Tierseelen vereint und Gott fügt dann zahllose Seelenfunken hinzu, und so entsteht aus seiner Hand jede Menschenseele.

Welchen Wert hat ein materieller Körper? Wozu dient der Kreislauf des Lebens letztlich?

Am Körper eines Tieres liegt deshalb - wie der Herr in der NO sagt - wenig. Durch die evolutive Entwicklung der Tierseele kommt jedes Tier bei seinem Tod seinem Ziel näher. Wenn ein Tier gefressen wird oder stirbt d. h. seine frühere Form (den Körper) verläßt "so liegt nach dem Gesagten wohl wenig daran, was mit der Form geschieht, die nichts als eine organischmechanische und für den Zweck der ihr innewohnenden Lebensintelligenz wohleingerichtete Hülse war. Ob also nun z. B. die Fische von anderen Tieren oder von uns Menschen verzehrt werden, so beirrt das die große Absicht des Schöpfers nicht im geringsten und der Endzweck des Lebens wird dennoch unvermeidbar erreicht". (jl.ev06.053,09). "Alles, was aus dem Dasein tritt, kehrt allezeit in ein vollkommeneres Dasein wieder zurück, hinauf bis zum Menschen und von da wieder zu Mir selbst zurück." (jl.hag2.124,32)

"Siehe, alle Materie dieser Erde - vom härtesten Stein bis zum Äther hoch über den Wolken - ist Seelensubstanz, aber in einem notwendigerweise gerichteten und somit gefesteten Zustand. Ihre Bestimmung aber ist, wieder ins ungebundene, reingeistige Sein zurückzukehren, so sie eben durch diese Isolierung die Lebensselbständigkeit erreicht hat. Um aber diese durch eine stets erhöhte Selbsttätigkeit zu erlangen, muß die aus der gebundenen Materie frei gemachte Seele alle möglichen Lebensstufen durchmachen und muß sich in jeder neuen Lebensstufe auch wieder von neuem in einen materiellen Leib einpuppen, aus dem sie dann wieder neue Lebens- und Tätigkeitssubstanzen an sich zieht und solche sich zu eigen macht." (jl.ev06.133,03)

Welchen Zweck haben Kämpfe und Mühen für die Entwicklung? Wie lange dauert der Kampf für Lebewesen?

"Das Leben ist und bleibt so lange ein Kampf mit allerlei Feinden, bis es sich über alle Materie als ein Sieger aus eigener Kraft emporgerungen hat. Und so darfst du dich über die materiellen Lebensfeinde gar nicht wundern; denn sie sind nicht Feinde des eigentlichen Lebens, sondern nur Feinde des materiellen Scheinlebens, das eigentlich gar kein Leben ist, sondern nur ein Werkzeug des wahren, inneren, geistigen Seelenlebens, mittels welchem sich dieses stets höher und höher zur wahrsten, eigentlichsten Lebensfreiheit emporarbeiten kann, was ohne dieses zeitliche Mitleben gar nicht denkbar möglich wäre.

Gott kann infolge seiner Allmacht freilich einen Geist mit vollendeter Weisheit und Macht aus sich hinausstellen oder erschaffen, und das in einem Momente gleich zahllose viele, - aber alle solche Geister haben keine Selbständigkeit; denn ihr Wollen und Handeln ist kein anderes als das göttliche selbst, das unaufhörlich in sie einfließen muß, auf daß sie sind, sich bewegen und handeln nach dem Zuge des göttlichen Willens. Sie sind für sich gar nichts, sondern pur momentane Gedanken und Ideen Gottes. Sollen sie aber mit der Zeit möglicherweise selbständig werden, so müssen sie den Weg der Materie oder des gerichteten und also gefesteten Willens Gottes durchmachen auf die Art, wie ihr sie auf dieser Erde vor euren Augen habt. Haben sie das, dann sind sie erst aus sich selbständige, selbstdenkende und freiwillig handelnde Kinder Gottes, die zwar auch allzeit den Willen Gottes tun, aber nicht, weil er ihnen durch die Allmacht Gottes aufgedrungen ist, sondern weil sie solchen als höchst weise erkennen und sich selbst bestimmen, nach solchem zu handeln, was dann für sie selbst lebensverdienstlich ist und ihnen erst des Lebens höchste Seligkeit und Wonne gibt." (jl.ev06.133,09-11)

Wohin soll alles Existierende letzlich gelangen? Was ist der Grund dafür?

ung, und zu diesem Ursprung sollen alle wiederkommen für ewig." (jl.hag2.006,31)

"Sehet, was Ich eines einzigen hochmütigen Engels wegen tue! Ich sage euch, es wäre nie eine Erde noch Sonne, noch irgend etwas Materielles geschaffen worden, wäre dieser Einzige demütig geblieben." (jl.him1.066)

Welche Rolle spielt Gottes Liebe für die Erschaffung aller Wesen und Materie?

"Liebe ist das große Wort allen Seins." (jl.hag2.056,25)

An keiner anderen Stelle der Neuoffenbarung kommt die glühende, alles umfassende Liebe des himmlischen Vaters zu seinen Geschöpfen in so erschütternder Weise zum Ausdruck wie in den folgenden Zeilen:

"Ich will um eines Kindes willen Milliarden von Sonnen und Welten aller Art opfern, könnte Ich es sonst nicht wieder zu Mir zurückbekommen. Wenn es sich aber darum handeln würde, daß ein Kind nur dadurch zu retten wäre, daß Ich für dasselbe dieses Mein alleiniges ewiges Leben hingebe, so möchte Ich auch dieses eher von Mir lassen, als eines Meiner Kinder verlieren. Fassest du diese Liebe?" (jl.hag2.251,14 .17) "In dem Wachsen Meiner zahllosen unvollendeten Kinder, in ihrem zunehmenden Erkennen und Vollkommenerwerden und in ihrer daraus erwachsenden Tätigkeit liegt auch Meine höchste Seligkeit. Ihre Freude über eine mühsam errungene, vollendetere Fähigkeit ist auch Meine Freude." (jl.ev05.157,07)

Homepage  |  Zurück zum Buch-Inhaltsverzeichnis  Kurt Eggenstein: 'Der Prophet Jakob Lorber verkündet bevorstehende Katastrophen und das wahre Christentum' | Propheten

© Kurt Eggenstein & © Gerd Gutemann; Weiterverbreitungserlaubnis