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Wasserionisierung durch Elektrolyse

Anwendungen für basisches + saures Wasser

Vertiefende, technische Infos

Säure-Basen-Milieu

Säuren-Basen-Gleichgewichtsverschiebung

Säuremilieu und Mikrobenentwicklung

Zusammenfassung: Gesünder (über)leben mit diy-Elektrolysegerät.

Anleitung zur Herstellung und Anwendung von Wasserstoffgas (H2), basisches Katholyt, Anolyt und Anolyt-Chlordioxidlösung (A-CDL)


Inhaltsübersicht

Wasserionisierung

Geeignete Mineralien fürs Elektrolysewasser

H2-Wasserstoffgas

Basisches AktivWasser (Katholyt)

Saures Anolyt (Oxidwasser)

Anolyt-Chlordioxidlösung (A-CDL)

Kombination von basischem Katholyt- und saurer Anolyt-Chlordioxid-Lösung (A-CDL)


Wasserionisierung

  • Basische und saure Mineralien lassen sich durch Gleichstrom in einem sog. Wasserionisierer trennen und dabei gleichzeitig in verschiedenen Wasserkammern konzentrieren. [mehr ....]

  • Wenn dann in eine Wasserkammer durch einen Plus-Pol und in der anderen Kammer durch einen Minus-Pol Gleichstrom geleitet wird, wandern unterschiedlich gepolten Mineralionen durch die Ionendurchlässige Membrane dahin, wo sich der elektrische Gegenpol befindet. [mehr ....]

  • Die positiven Mineralionen werden von der negativen Elektrode (Kathode) in der Kathodekammer eines Wasserionisierers angezogen und erzeugen durch ihre Konzentration basisches AktivWasser (Katholyt). [mehr ....]

  • Die negativen Mineralionen werden von der positiven Elektrode (Anode) in der Anodenkammer eines Wasserionisierers angezogen und erzeugen durch ihre Konzentration saures OxidWasser (= Anolyt-Chlordioxid-Lösung (A-CDL)). Es schmeckt sauer und riecht meist deutlich nach Chlor. Die sauren, aber schwach gepufferten pH-Werte können von 6,5 bis 0 reichen. [mehr ....]

  • Durch die Ionisierung des Wassers mit Gleichstrom werden also keine Ionen erzeugt, sondern lediglich die vorhandenen Mineral-Ionen im Wasser mittels Strom durch eine Trennmembrane verschoben (und damit aufkonzentriert). [mehr ....]

Bau und Funktionsweise eines Zweikammer-Elektrolysegerätes

Das Bauprizip eines Wasserionisierers ist einfach: [mehr ....]

  • Zwei Wasserkammern (2 getrennte Behälter) stehen durch eine wasserdichte, aber stromdurchlässige Membrane (Ionentrennmembrane, Diaphragma) miteinander in Verbindung.
  • In die beiden Kammern wird sauberes mineralhaltiges Wasser (aus Quelle oder Wasserleitung) eingefüllt. Diesem Wasser wird z.B. etwas Meersalz, Magnesiumchlorid oder Natriumchlorit beigefügt.
  • In jede Kammer kommt eine (Edelstahl)Metallelektrode, hier als Beispiele aus V2A- oder V4A-Edelstahldraht oder eine Platte aus Titan als Kathode, eine Titan-MMO-Platte als Anode.
  • Die Elektroden werden an Gleichstrom aus einer Batterie oder einem DC-Netzgerät (zwischen 1,5 und 24 Volt oder mehr) angeschlossen.
  • Mithilfe der Stromgleichspannung bewegen sich die positiv oder negativ geladenen Elektronen der Mineralien im Wasser stets in eine Richtung: vom Minuspol (Kathode, Elektronenüberschuss) wandern die Elektronen stets (sofern elektrisch leitende Medien vorhanden sind) zum Pluspol (Anode, Elektronenmangel)
die beiden Ionisierungskammern sind durch eine Membrane, die zwar Ionen, aber kein Wasser durchlässt, getrennt

Selbstbau eines hocheffizienten Zweikammer-Elektrolysegerätes

Zum Selbstbau eignen sich sog. '2-Kammer-Wasserionisierer [mehr ....]

  • Beim 2-Kammer-Wasserionisierer kommt in die Anoden-Kammer eine positive Elektrode, in die Kathodenkammer eine negative Elektrode. Beide werden nach Einfüllen des Elektrolysewassers mit ihren Mineralien an eine Gleichstromquelle angeschlossen. Dadurch erfolgt die Ionisierung = Trennung der basischen und sauren Ionen der im Wasser vorhandenen Mineralien. [mehr ....]
  • Hier finden Sie eine ausführliche Selbstbauanleitung. Je nach Elektrodenart ist das Gerät für ca. 25-35 € Materialkosten (für Edelstahl) oder ca. 70 € für Titan-Elektroden in 1-2 Stunden Bastelei herstellbar.
  • Dieses Diy-Elektrolysegerät ist vielseitiger nutzbar ist als jeder bislang erhältliche kommerzielle Wasserionisierer und erzielt hohe Konzentrationen von Wasserstoffgas, basischem und saurem Anolyt oder Anolyt-Chlordioxidlösung.
  • [mehr ....] Vergleich der Leistungen eines solchen Diy-Elektrolysegerätes mit kommerziellen Wasserionisierern
  • diy-Elektrolysegerät

    Geeignete Mineralien fürs Elektrolysewasser

    Es können verschiedenste basische, saure oder gemischte Mineralien dem Elektrolysewasser beigefügt werden. In dieser Abhandlung konzentriere ich mich auf drei Mineralien:

    Sie enthalten alle basische und saure Ionen.

    Im naturbelassenen Meersalz befinden sich z,B.

    Durch Gleichstrom konzentrieren sich bei einem Zweikammerelektrolysegerät die basischen Ionen aus beiden Kammern an der Kathode in der Kathodenkammer, die sauren Ionen aus beiden Kammern an der Anode in der Anodenkammer. Die geschieht, indem die Ionen durch eine Membrane zur dazugehörenden Elektrode wandern, ohne dass auch ein Wasseraustausch zwischen den Kammern erfolgt.

    H2-Wasserstoffgas

    Wasserstoffgas herstellen

    Es gibt verschiedene Methoden, H2-Wasserstoffgas im Trinkwasser zu erzeugen und zu speichern. [mehr ....]

    Nutzen von H2-Wasserstoffgas und basischen Mineralien und basischen Mineralien im basischen Aktivwasser (Katholyt)

    Basisches AktivWasser (Katholyt)

    Sofern man das im Katholyt entstehende H2-Gas nicht absaugen möchte, sondern nur Wert auf den basischen Gehalt des Elektrolysewassers legt, lässt man den Elektrolysevorgang so lange laufen, bis die gewünschte pH-Konzentration erreicht wird. Je nach pH-Konzentration und vorhandenen Mineralien sind unterschiedliche Verwendungen möglich.

    Anwendungsmöglichkeiten für basisches Katholyt

    Saures Anolyt (Oxidwasser)

    Für ionisiertes, saures Wasser gibt es verschiedene Bezeichnungen, u.a. saures OxidWasser, totes Wasser etc. Sie verweisen auf den Haupteinsatzzweck: Keimtötung und Desinfektion. [mehr ....]

    Anolyt enthält eine Mischung aus 4 hochwirksamen Oxidatoren: [mehr ....]

    Anolyt-Chlordioxidlösung (A-CDL)

    Sofern ins Elektrolysewasser Natriumchlorit (NaClO2) beigefügt wird, entsteht in der Anodenkammer Chlordioxid (ClO2). Weil es durch Elektrolyse in der sauren Anolytlösung entsteht, weist die Bezeichnung Anolyt-Chlordioxidlösung (A-CDL) Saure A-CDL hat folgende Eigenschaften:

    Haupteinsatzzwecke von A-CDL im Gesundheitsbereich

    A-CDL ist vielseitig einsetzbar

    Selektive Wirkung von A-CDL

    A-CDL

    A-CDL-Behandlungshinweise

    Die pH-neutrale oder leicht basische Chlordioxidlösung (CDL) und die saure Anolyt-Chlordioxidlösung (A-CDL) unterscheiden sich hauptsächlich im pH-Bereich. Die eigentliche selektive Wirkung beruht bei beiden Chlordioxidlösungen auf dem Chlordioxid (ClO2) im Wasser.

    Zur Anwendung sollte beachtet werden:

    Kombination von basischem Katholyt- und saurer Anolyt-Chlordioxid-Lösung (A-CDL)

    Historisch bekannt und gut erforscht ist die abwechselnde Verwendung von basischem Katholyt und saurem Anolyt als sogenannte 'Schaukelanwendung'. Für die abwechselnde Anwendung von Katholyt und A-CDL fehlen bisher vergleichbare Erfahrungen.

    Wenn das H2-reiche, antioxidativ wirkende Katholyt aus unraffiniertem Meersalz oder Magnesiumchlorid hergestellt wird, und die saure, oxidativ wirkende A-CDLösung aus Natriumchlorit (NaClO2), dürften die desinfizierenden Wirkungen evtl. etwas geringer, dafür aber selektiver als bei Anolyt ausfallen.

    Da hierfür, wie erwähnt, Anwendererfahrungen noch fehlen, verweise ich auf die bisherigen Erfahrungen einer solchen 'Schaukelanwendung' von Katholyt und Anolyt.

    s Optimale Ergebnisse werden vielfach durch einen Wechsel zwischen basischem und saurem ionisierten Anolyt-Wasser erzielt.

    Zusammenfassend kann also festgehalten werden, dass durch ein einfach herzustellendes, preiswertes aber effektives Diy-Elektrolysegerät durch Zusatz von Meersalz, Magnesiumchlorid und Natriumchlorit mehrere für die Gesundheit sehr nützliche h2-reiche basische, antioxidativ wirkende und saure, oxidativ wirkende Lösungen in wenigen Minuten herstellbar sind.


    Disclaimer: Die Beschreibung der Funktion des Selbstbau-Elektrolysegerätes und der durch sie herstellbaren Produkte (basisches Katholyt mit Wasserstoffgas H2, saures Anolyt und saure Anolyt-Chlordioxidlösung (A-CDL)) werden nur zu wissenschaftlichen Forschungszwecken als unverbindliche Informationen veröffentlicht.

    Für die Richtigkeit oder eine ausreichende Information zur Anwendung für Desinfektion, Haushalt, Landwirtschaft, Industrie oder für Hygiene, Wellness, Prophylaxe oder Krankheiten bei Pflanzen, Tieren oder Menschen kann keine Verantwortung übernommen werden.

    In Deutschland sind Anolyt, Anolyt-Chlordioxidlösung (A-CDL) und Katholyt als Elektrolyseprodukte keine zugelassenen Mittel im Sinne des AMG. Sie können daher aus rechtlichen Gründen lediglich für eigenverantwortete Selbstexperimente verwendet werden. Im Falle der Selbstherstellung ist ausschließlich der Benutzer verantwortlich. Ebenso bleibt der Anwendungsbereich jedem selbst überlassen. Heilungsversprechen werden ausdrücklich nicht gegeben.

    Diese Hinweise können und sollen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung ersetzen, die bei entsprechenden Krankheiten in Anspruch genommen werden sollen. Verantwortung für die Anwendung oder Nichtanwendung des Inhaltes trägt jeder Nutzer selbst.



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    Bearbeitungsstand: 14.01.2026