Leopold Engel (1858-1931): 'Das große Evangelium Johannes', angeblicher 'Band 11', Achtung! krit. Anmerkungen

Kapitelinhalt 071. Kapitel

  • Markus.14,12] Und am a ersten Tage der ungesäuerten Brote, als man das Passalamm opferte, b sprachen seine Jünger zu ihm: Wo willst du, daß wir hingehen und das Passalamm bereiten, damit du es essen kannst? (a Matthäus.26,17b = Lukas.22,07-08)
       01a] Nachdem die Mittagszeit herangekommen war, hieß Ich die Meinen aufbrechen, und wir begaben uns nun gemächlichen Schrittes wieder nach der Landstraße zwischen Jerusalem und Jericho. Es war aber heute der a Tag des Osterlammes, und die Meinen fragten Mich, ob und b wo Ich dasselbe mit ihnen essen wolle. (a Markus.14,12*; =Matthäus.26,17b = Lukas.22,07-08)

  • Markus.14,13] Und er sandte zwei seiner Jünger und sprach zu ihnen: Geht hin in die Stadt, a und es wird euch ein Mensch begegnen, der trägt einen Krug mit Wasser; folgt ihm, (a Matthäus.26,18aLukas.22,107
  • Matthäus.26,18a] a Er sprach: Geht hin in die Stadt zu einem Mann (a = Markus.14,13*; = Lukas.22,10)
       01b] Ich bejahte diese Frage und verlangte, a zweie sollten vor uns in die Stadt gehen und dort das Lamm bereiten, sodann wolle Ich mit den übrigen nachkommen. (a =Markus.14,13*; =Markus.14,13*; = Lukas.22,10)
       02] Es lebte aber in der Stadt a ein Mensch, welcher zu der Zahl derer gehörte, die von Mir schon im Anfange Meiner Lehrzeit gesund gemacht worden waren, als Ich das erstemal in Jerusalem selbst auftrat. Dieser war ein treuer Anhänger Meiner Lehre und fürchtete sich nicht vor den Juden und den mißgünstigen Pharisäern. Er hatte eine kleinere Herberge, die stets von besten Gästen besucht wurde. Namentlich verkehrten viele Römer bei ihm, die nach Jerusalem reisten, und er stand sich daher gut im Ansehen des Volkes und in seinem Lebensunterhalt. Dieser Wirt hatte schon früher durch Meine Jünger des öfteren Mich bitten lassen, bei ihm einzukehren. (a =Markus.14,13*; mt.26,18a; =Lukas.22,10)
       03] Zu diesem sandte Ich nun Petrus und Johannes, um das Osterlamm daselbst zu bereiten. Als Zeichen, wo dessen Haus zu finden sei, gab Ich ihnen an, a sie sollten einem Menschen folgen, dem sie begegnen würden, der einen Wasserkrug trage und diesen in das Haus tragen würde. (a Markus.14,13-14; =Lukas.22,10*)

  • Matthäus.26,18b] und sprecht zu ihm: a Der Meister läßt dir sagen: »Meine Zeit ist nahe; ich will bei dir Ostern feiern mit meinen Jüngern.« (a = Markus.14,14-15*; = Lukas.22,11-12*)
  • Matthäus.26,19] a Und die Jünger taten, wie ihnen Jesus befohlen hatte, und bereiteten das Osterlamm. (a = Markus.14,16; = Lukas.22,13)
       04] Beide waren dem Besitzer nicht unbekannt, und a als er Mein Verlangen hörte, ließ er sogleich in seiner Wohnung seinen besten Saal, den er sonst bei Familienfesten für sich selbst brauchte, herrichten, damit wir dort ungestört dem Brauche des Osterlammes folgen konnten, den er selbst, als ein nach der Meinung des Tempels abgefallener Israelit, der es mit den Römern hielt, nicht mehr beachtete, zumal er eine Griechin zur Frau hatte, mit der er nach Meiner Lehre, ohne jeden Formelkram des Tempels, lebte. (a =Markus.14,14-15*; = Lukas.22,11-13*) 13; Matthäus.26,18b-19)
       05] Dieses ist der Inhaber des gepflasterten Saales, von dem die Evangelisten außer dem Johannes berichten, weil es ihnen später sehr wichtig schien, anzugeben, wo das Abendmahl stattgefunden habe, während Johannes sich nur um die hier gesprochenen Worte und nicht um das Äußere kümmerte.

  • Matthäus.26,20] Und am a Abend setzte er sich zu Tisch mit den Zwölfen. (a = Markus.14,17*; = Lukas.22,14)
       06] Es war a Abend geworden, als Ich mit den Meinen ankam. Nachdem wir von unserem Gastgeber und dessen Familie freudig begrüßt worden waren, wurden wir unter der Versicherung, daß niemand uns hier stören würde, in den bewußten Saal geführt, wo wir uns zu dem bereiteten Osterlamm niederließen. (a =Markus.14,17*; = Lukas.22,14Markus.14,17*; =Matthäus.26,20)

    Im 11. Band fehlende Niederschrift der Gespräche beim Abendmahl

       07] Was an diesem Abend alles gesprochen wurde, das hat auch der Evangelist Johannes genau aufgezeichnet und ist daselbst nachzulesen (Joh.13-17). Hier ist nur einiges noch nachzuholen, damit das Verständnis dafür mehr gefördert werde, wie die Ereignisse sich vollzogen.

    Symbolische Bedeutung der Fußwaschung

  • Johannes.13,04] Da stand er vom Abendmahl auf, legte sein Obergewand ab und nahm einen Schurz und umgürtete sich.
  • Johannes.13,05] Danach goß er Wasser in ein Becken, fing an, den Jüngern die Füße zu waschen, und trocknete sie mit dem Schurz, mit dem er umgürtet war.
  • Johannes.13.06] Da kam er zu Simon Petrus; und der sprach zu ihm: Herr, solltest du mir die Füße waschen? (06-09: jl.rbl1.110,04; jl.him1.252,07; jl.rbl1.110,04; jl.him1.252,07 f.)
  • Johannes.13,07] Jesus antwortete und sprach zu ihm: Was ich tue, das verstehst du jetzt nicht; du wirst es aber hernach erfahren.
  • Johannes.13,08] Da sprach Petrus zu ihm: Nimmermehr sollst du mir die Füße waschen! Jesus antwortete ihm: Wenn ich dich nicht wasche, so hast du kein Teil mit mir. (jl.bmar.087,09; jl.bmar.087,09)
  • Johannes.13,09] Spricht zu ihm Simon Petrus: Herr, nicht die Füße allein, sondern auch die Hände und das Haupt!
  • Johannes.13,10] Spricht Jesus zu ihm: Wer gewaschen ist, bedarf nichts, als daß ihm die Füße gewaschen werden; denn er ist ganz rein. Und a ihr seid rein, aber nicht alle. (a Johannes.15,03)
  • Johannes.13,11] Denn er kannte seinen Verräter wohl; darum sprach er: Ihr seid nicht alle rein.
  • Johannes.13,12] Als er nun ihre Füße gewaschen hatte, nahm er seine Kleider und setzte sich wieder nieder und sprach abermals zu ihnen: Wißt ihr, was ich euch getan habe?
       08] Nachdem wir in der hergebrachten Sitte das Lamm verzehrt hatten, a stand Ich auf, gürtete Mich und nahm die Fußwaschung vor, wodurch die tiefste Demütigung des Menschensohnes bezeigt wurde, da dieses ein Geschäft der niedrigsten Diener und Sklaven war. Gleichzeitig wird aber damit gesagt, daß niemand Meine Wege wandeln kann, ohne daß Ich ihm vorher die Werkzeuge gereinigt habe, welche es ihm ermöglichen, auch diese Wege zu gehen, - das heißt also, sein Herz muß von allem Staube der bisher gewandelten Landstraßen der Welt völlig gesäubert sein, und zwar bin Ich es, der ihm dazu die Mittel reichen wird. Es soll daher niemand diese Waschungen fürchten, ansonst er keinen Teil an Mir haben wird. (a Johannes.13,04-12*)
       09] Ich gab also hier den Jüngern eine tiefe Lehre in einem Symbol, wobei allerdings dieses letztere nicht die Hauptsache ist, sondern der in diesem steckende Kern alles bedeutet.

  • Johannes.13,13] Ihr nennt mich a Meister und Herr und sagt es zurecht, denn ich bin's auch. (a Matthäus.23,08; Matthäus.23,10)
  • Johannes.13,14] So nun ich, euer Herr und Meister, euch a die Füße gewaschen habe, so sollt auch ihr euch untereinander die Füße waschen. (a Lukas.22,27)
  • Johannes.13,15] Ein Beispiel habe ich euch gegeben, damit ihr tut, wie ich euch getan habe. a (a Philipper.02,05; 1. Petrus.02,21)
  • Johannes.13,16] Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: a Der Knecht ist nicht größer als sein Herr, noch ist der Apostel größer als der, der ihn gesandt hat. (a Matthäus.10,24jl.ev08.124,15; jl.ev10.219,03-04; jl.ev11.305; jl.him3.168)
       10] a Wie Ich aber Meine Jünger reinigte, so sollen auch die b Menschen untereinander bemüht sein, sich zu reinigen, damit sie reinen Herzens, also mit gewaschenen Füßen, Mir wahrhaft nachfolgen können. (a Johannes.13,13-20*; =Lukas.22,27; b Philipper.02,05; 1. Petrus.02,21)

    Sitte des Bissen-Überreichens

       11] Es war nun Sitte, daß nach dem Mahle von dem Hausvater noch ein Bissen verabreicht wurde, indem er einen Spruch der Schrift dazu dem sagte, der diesen Bissen erhielt. Diese Sitte hat sich nicht bis zur Jetztzeit erhalten, wurde jedoch damals allgemein ausgeübt und galt bei vielen als eine Art Weissagung für die kommende Zeit.

  • Johannes.13,17] Wenn ihr solches wißt, selig seid ihr, wenn ihr es tut. a (a Matthäus.07,24jl.ev10.100,06)
  • Johannes.13,18] Das sage ich nicht von euch allen; ich weiß, welche ich erwählt habe. Aber es muß die Schrift erfüllt werden (Psalter.041,10): »Der mein Brot ißt, der tritt mich mit Füßen.«
  • Johannes.13,19] Jetzt sage ich es euch, ehe es geschieht, damit ihr glaubt, wenn es geschehen ist, daß ich es bin.
  • Johannes.13,20] Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer jemanden aufnimmt, den ich senden werde, der nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat. a (a Matthäus.10,40; jl.ev01.141,03; Vaterbriefe.388)

    Jesus enthüllt den geplanten Verrat des Judas (a =Matthäus.26,20-25; =Markus.14,17-21; =Lukas.22,14 .21-23)

  • Johannes.13,21] Als Jesus das gesagt hatte, wurde er a betrübt im Geist und bezeugte und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Einer unter euch wird mich verraten. (a Johannes.12,27)
       12] a Während Ich nun diese Bissen bereitete, überfiel Meine Seele große Traurigkeit, und Ich sagte die Worte: »Einer unter euch wird Mich verraten!« (a Johannes.13,17-21*; =Matthäus.26,21; =Markus.14,18; =Lukas.22,21)

  • Johannes.13,22] Da sahen sich die Jünger untereinander an, und ihnen wurde bange, von wem er redete.
  • Johannes.13,23] Es war aber a einer unter seinen Jüngern, der bei Tisch an der Brust Jesu saß, den Jesus lieb hatte. (a Johannes.19,26; Johannes.20,02; Johannes.21,20)
  • Johannes.13,24] Dem winkte Simon Petrus, daß er erforschen sollte, wer es wäre, von dem er redete.
       13] a Die Jünger, entsetzt über diesen Ausspruch, der ihnen dunkel erschien, bestürmten Mich mit Fragen, wie Ich das meine, und wer Mich verraten könne. Ich lehnte aber jede Antwort ab und begann, die Bissen zu verteilen, indem Ich jedem nach seinem Charakter noch eine Ermahnung sagte. b Petrus, der einer der ersten war, war am meisten von Meinem Ausspruch bedrückt und c winkte dem Johannes, der Mir zunächst saß, er möge forschen, wer es wäre, den Ich meine. (a Johannes.13,22*; =Matthäus.26,22; =Markus.14,19; =Lukas.22,23; b =Johannes.13,24*; c =Johannes.13,23*)

  • Johannes.13,25] Denn jener lag an der Brust Jesu und sprach zu ihm: Herr, wer ist es?
       14] a Das 'An-der-Brust-Liegen' ist vielfach falsch verstanden worden, indem die vielen Deutungen nur durch Mißverstehen des Sprachgebrauchs entstanden sind. Wir lagen nicht zu Tische, wie die Römer es taten, wie oft gedeutet wird - diese Sitte nahmen die Juden als heidnisch nie an, wie sie alles vermieden, was sie mit heidnischen Völkern hätte gemein machen können -, sondern wir saßen. Derjenige nun, dem eine besondere Freundesauszeichnung gegeben werden sollte, saß dem Hausvater zur Rechten und wurde von ihm dadurch geehrt, daß er ihm die Speisen zubereitete. Geschah dieses, so mußte sich der Hausvater ihm oftmals zuwenden, ihm die Brust entgegenstellen. Im Sprachgebrauch der damaligen Zeit bedeutete dieser Umstand eben das, was jetzt mit 'An-der-Brust-liegen' übersetzt ist, wodurch allerdings ein anderer Begriff mit untergelaufen ist, der nicht beabsichtigt war. (joh.13,25*)

  • Johannes.13,26] Jesus antwortete: Der ist's, dem ich den Bissen eintauche und gebe. Und er tauchte den Bissen ein und gab ihn Judas, dem Sohn des Simon Iskariot. (jl.rbl1.127,01)
  • Johannes.13,27] Und nach dem Bissen fuhr der Satan in ihn. Da sprach Jesus zu ihm: Was du tust, das tue bald!
       15] Johannes fragte Mich nun leise, und ihm, als dem vertrautesten Meiner Jünger, sagte Ich: a »Der ist es, dem Ich den Bissen gebe!«, wonach Judas denselben erhielt mit den Worten: »Was du tust, das tue bald!« (a Johannes.13,26-27*; mt.26,23-25; mk.14,20)

    • Johannes.13,28] Davon aber wußte niemand am Tisch, wozu er es ihm sagte.
    • Johannes.13,29] Etliche meinten, weil Judas den Beutel hatte, spräche Jesus zu ihm: »Kaufe, was wir zum Fest nötig haben!,« oder daß er den Armen etwas geben sollte.
    • Johannes.13,30] Als er nun den Bissen genommen hatte, ging er alsbald hinaus. Und es war Nacht.
       16] a Natürlich konnten die andern Jünger aus diesem Spruch nicht entnehmen, was Ich meinte. b Judas aber, der ebenfalls durch Meinen ersten Ausspruch erschreckt war, da er sich getroffen fühlte, nahm diese Worte nun ganz als Aufforderung auf, die seinen Plänen zustimmte, erhob sich schnell und ging innerlich triumphierend hinaus. (a Johannes.13,28-29*; b Johannes.13,30*)
       17] Der ganze Hochmut eines zukünftigen Mitherrschers, der er durch Mich nun zu werden hoffte, sowie die größte Begierde, Ruhm und Ehre rücksichtslos einzuheimsen, erfüllte ihn nun, so daß Satan mit allen Hochmutsteufeln von seiner Seele Besitz nahm, die nur in dem Wunsche erglühte, zu herrschen und alle Gegner zu vernichten.
       18] Hätte Ich aber nun dieses alles nicht vermeiden können?
       19] Gewiß! Es stand hier aber dem Menschensohne die Wahl, allen Glanz und alle Ehre der Welt ergreifen zu können. Er mußte daher auch wahrhaft in die Lage kommen, zu wählen, und hierin lag die Entscheidung für Ihn in dem Sinne, wie sie schon früher angedeutet worden ist.

    Jesu Ankündigung seiner Verherrlichung

  • Johannes.13,31] Als er aber hinausgegangen war, spricht Jesus: a Nun ist der Menschensohn verklärt, und Gott ist verklärt in ihm. (a Johannes.12,23; Johannes.12,28; Vaterbriefe.364)
       20a] a Daher sprach Ich nach des Judas Fortgang: b »Nun ist des Menschen Sohn verklärt, und Gott ist verklärt in Ihm.« (a Johannes.13,31*; b Johannes.12,23; Johannes.12,28; Vaterbriefe.364)

  • Johannes.13,32] Ist Gott verklärt in ihm, so a wird Gott ihn auch verklären in sich selbst und wird ihn bald verklären. (a Johannes.17,01-05)
       20b] a »Ist Gott verklärt in Ihm, so wird Ihn Gott auch verklären in Sich Selbst und wird ihn bald verklären!« Das heißt also: Der Menschensohn wird wahrhaft Gottes Sohn sein, und der Vater wird Sich bald für alle Ewigkeit mit Ihm vereinen. (a Johannes.13,32*; Johannes.17,01-05)

    Auslassung wichtiger Evangelieninhalte (Johannes 13-17) bei Offenbarungen durch Leopold Engels

       21] Ich gab nun Meinen Jüngern nochmals Meine gesamte Lehre in kurzen Worten wieder, wie es in Johannes, Kapitel 13 bis 17, genau zu lesen ist mit allen Reden und Gegenreden der Jünger, mit des Petrus und Philippus Einwänden und der Begegnung derselben.

    Das letzte Abendmahl - Bedeutung von 'Leib' und 'Blut' Christi

  • Matthäus.26,26] a Als sie aber aßen, nahm Jesus das Brot, dankte und brach es und gab es den Jüngern und sprach: »Nehmet, esset; das ist mein Leib.« (a = Markus.14,22; = Lukas.22,19Matthäus.26,26-28: 1. Korinther.10,161. Korinther.11,23-25)
       22a] Es war aber über allen diesen Reden schon spät geworden, a und Ich nahm nun das Brot nochmals, von dem Ich die ersten Bissen zubereitet hatte, und sagte zu den elfen: »Nehme noch jeder einen Bissen, den Ich hier bereite. Es ist Mein Leib, das Fleisch gewordene Wort, welches in euch lebendig werden soll. (a Matthäus.26,26*; =Markus.14,22; = Lukas.22,19Matthäus.26,26-28: 1. Korinther.10,161. Korinther.11,23-25)

  • Matthäus.26,27] a Und er nahm den Kelch und dankte, gab ihnen den und sprach: »Trinket alle daraus; (a = Markus.14,22; = Lukas.22,19)
  • Matthäus.26,28] das ist mein a Blut des b neuen Testamentes, das vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden. (a = Markus.14,24; = Lukas.22,202. Mose.24,08b = Markus.14,24; = Lukas.22,20Jeremia.31,31Hebräer.09,15Hebräer.09,16)
  • Matthäus.26,29] Ich sage euch: a Ich werde von nun an nicht mehr von diesem Gewächs des Weinstocks trinken bis an den Tag, an dem ich es neu trinken werde mit euch in meines Vaters Reich.« (a = Markus.14,25; = Lukas.22,16jl.gso2.007,09)
       22b] a Nehmet auch diesen Kelch, trinket alle daraus, b es ist Mein Blut, welches für euch zur Vergebung eurer Sünden vergossen werden wird. Wer nicht Mein Fleisch isset und Mein Blut trinket, wird nimmermehr selig werden. Ihr wisset aber nun, wie ihr dieses zu verstehen habt, und werdet euch nicht mehr an solchen Worten stoßen. c Esset, trinket, und solches tut, sooft ihr es tut, zu Meinem Gedächtnis. d Wo aber zwei solches tun werden zu Meinem Gedächtnis und sind versammelt in Meinem Namen, da bin Ich auch unter ihnen. (a Matthäus.26,27; =Markus.14,22; =Lukas.22,19; b Matthäus.26,28; =Markus.14,24; = Lukas.22,20; Jeremia.31,31Hebräer.09,15Hebräer.09,16 c Markus.14,22-24; d Matthäus.18,20)
       23] Die Jünger taten nun also, wie Ich gesagt hatte. Und sodann begaben wir uns aus dem Hause, nachdem Ich auch unserem Wirte gedankt hatte, der sich liebevoll von Mir verabschiedete.

    Krit. Anmerkungen zur Person und den Werken von Leopold Engel


    Home  |    Index Band 11  |   Werke Lorbers