Jesus Christus: 'Himmelsgaben', Band 3, S. 231


   06] Ich will und kann dem A. H. W. wohl etwas geben, wie Ich ihm gar sehr vieles schon gegeben habe; aber für eine Gratulation solle solch eine Gabe weder von dir, noch von jemand anderem angesehen werden; denn wie schon gesagt, Ich kann nur geben, aber ewig nie gratulieren. Daher folge hier auch eine Gabe, aber keine Gratulation.


Wechselnde Gesundheitsprobleme als Folge von Schwelgerei, Speisenvielfalt, Bier und Wein durcheinander trinken; Gesundheits- und ErnährungsratschlägeKapitelinhalt Eine Gabe für A. H. W.

   01] Höre du, Mein lieber und sehr fleißiger Abschreiber Meiner Liebegaben für Geist, Herz und Verstand, der da ist eine Sehe der Seele! Du beklagst dich immer über allerlei Schwächen deines Fleisches; bald ist dein Kopf nicht in der Ordnung, bald deine Füße, manchmal auch dein Magen, den du öfter einer gewissen Blödheit beschuldigst. Aber siehe, das kann nicht anders sein; denn du bist noch immer ein kleiner Schwelger und trinkst Bier und Wein durcheinander und ißt dazu bald dies, bald jenes, was dir gerade dann und wann schmeckt. Meinst du wohl, daß das deinem Leibe dient? O mitnichten! Das alles ist ein Gift für deinen in Jahren schon etwas vorgerückten Leib.
   02] Versuche nur einmal und gib von allem, was du in einer Woche ißt und trinkst, nur einen kleinen Teil in einen Topf und berieche nach acht Tagen dieses Topfes Inhalt, und du müßtest sehr abgestumpfte Geruchsnerven haben, so dieser Gestank dir nicht sogleich einen großen Ekel erzeugen würde.
   03] Wenn aber derlei Allerhanddurcheinander in einem kalten Töpfe so üble Mefitika (verpestende, stinkende Dünste. (Mefitika, mefitisch = nach der altrömischen Göttin Mefitis (Mephitis), der Beherrscherin erstickender Dünste.) erzeugt, was muß es dann erst im warmen Magen alles für böse Dünste erzeugen, die sich dann mit dem Blute vereinen und die Nerven des Leibes bösartig narkotisieren, woher dann allerlei leibliche Schwächen erwachsen müssen!
   04] Wenn du aber dann und wann etwas mehr kränklich wirst, so bleibst du zu Hause und wirst wieder gesund. Da kommt dir die häusliche Diät wohl zustatten. Wird sie dir wohl schaden, wenn du gesunder bist? Ich meine es nicht.
   03] Willst du recht gesund sein und alt werden, so bleibe du schön fleißig bei deiner Hausdiät! Bestelle dir abends zu Hause ein einfaches, dir gut schmeckendes Abendmahl, aber nicht zu sauer und zu stark gesalzen, du magst etwas Wein mit Wasser genießen und zuvor einen guten Gang ins Freie tun, so wirst du gesund und stark verbleiben. Du magst auch dann und wann an schönen Tagen irgendwohin gehen, da ein guter Wein ist, aber das schlechte Lumpengesüff von einem Bier meide! Denn das hat alle schlechten Eigenschaften, nur keine guten - besonders in dieser betrügerischen Zeit, in der Hopfen und Malz rein verdorben sind.


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