Jakob Lorber: 'Himmelsgaben', Band 1


   10] Denn wer die Welt mehr fürchtet als Mich, der ist Meiner nicht wert! Wer den Menschen mehr trauet als Mir, ist Meiner nicht wert! Wer die Armut der Welt fürchtet, ist Meiner Schätze nicht wert! Ja, wer Mich neben der Welt herziehen will, ist Meiner nicht wert! Und ein großer Tor ist, wer Mich nicht zu seinem allerhöchsten Gute macht; auch er ist Meiner durchaus nicht wert und wird einst an der ewigen Armut dafür nagen müssen.
   11] Dir aber, Meinem Knechte, sage Ich, daß du mit diesen dreien tanzsüchtigen Töchtern so lange nichts zu tun haben sollst, bis Ich es dir anzeigen werde. Auch sollst du derzeit keine Silbe mit ihnen wechseln. Denn sie haben dein Wort im Herzen verspottet, darum du nicht ihrer Sache warst.
   12] Sonst, wenn diese drei nicht anwesend sind, kannst du wohl ins Haus des Ans.H. treten und dann der Häuslichen deinen Unterricht geben in der Tonsprache. Aber wohlgemerkt, zu einer andern Zeit nicht - auch nicht einmal über den Tisch - als bis Ich es dir anzeigen werde! Denn daß Ich das von dir fordere, geschieht aus Liebe für den Ans.H. und dessen Weib. Das ist alles, was da wohl zu beachten und zu berücksichtigen ist; und ohne dieses ist kein Heil! - Amen! Das sage Ich, die Ewige Liebe noch. Amen. Amen. Amen.

KapitelinhaltErmunterung eines ängstlichen Vaters (18.01.1841)

   01] Das wenige sei noch hinzugesagt als eine Salbe von Mir Meinem lieben Anselm »Wortemsig« (denn das ist sein neuer Name in Meinem Buche!) - daß er sich nicht über die Maßen betrüben soll, so er Meinen Donner vernimmt, mit welchem gestern gesprochen wurde, auf daß sein ganzes Haus möchte alsobald geweckt werden. Denn Meine Wahrheit kommt allezeit unter großem Donner; aber Meine Liebe im sanften Wehen. Doch aber geht das eine wie das andere von einem und demselben liebevollsten heiligen Vater aus.


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