Jakob Lorber: 'Himmelsgaben', Band 1, Seite 47


   15] Nach einer Zeit kannst du sie auch mit Meinem Knechte J.L. bekannt machen. Denn der hat einen starken Donner in seiner Brust verschlossen!
   16] Nun handle, und Meine Gnade wird nicht unterm Wege bleiben! - Amen! - Ich, Jesus, der beste Ratgeber. Amen, Amen, Amen!

KapitelinhaltFalsche und rechte Wohltätigkeit (07.07.1840)

   01] Jeder arme Hilfsbedürftige ist ein nächster Bruder zu Mir, wie der Geizend-Reiche zum Satan.
   02] So Ich euch Reichen, Wohlhabenden und Vermöglichen Meine armen Brüder vor eure Türe sende, so denket, daß Ich Meine Liebe (von euch) noch nicht zurückgezogen habe.
   03] Aber habt ihr es einmal dahin gebracht - Ich rede hier im allgemeinen -, daß die Armen sich nicht mehr vor eure Wohnung zu kommen getrauen, dann wisset, daß Meine Liebe sich bei euch auch für alle Zeiten beurlaubt hat. Ein solcher Reicher steht dann weltlich, zum verführerischen Scheine, unter der Protektion der Hölle. Aber in allem seinem vermeintlichen Glücke ist auch nicht ein Fünkchen Meiner Liebe und noch viel weniger Meiner Gnade vorhanden.
   04] Der nämliche Fall ist auch bei jenen Welt- und Geld-Reichen, die des Ansehens und einer gewissen Pflicht wegen entweder viel oder wenig als Almosen geben. - Und ein Greuel sind jene sogenannten »milden«, Ich möchte sagen und sage: »Huren-« Beiträge, welche aus gewissen, Mir über alles verhaßten Tanz-, Spiel- und vielen andern Belustigungsgelegenheiten sparsam herrühren, bloß nur des Namens wegen, und der öffentlichen Buhlerei einen desto freieren Spielraum zu gönnen! O der ewigen Schande, Mir in den Kapellen des Satans einen Opferaltar zu errichten!


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