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Endzeitprophezeiungen bis 2028 (Lorber, Dudde | SeherInnen)

Vorsorge-Tipps

BD 3359 Kundgabe vom 07.12.1944.

Freier Wille. Wissen um Gut und Böse. Neue Erde.

Der menschliche Wille ist frei. Die Nutzung dieses Willens aber bedingt eine klare Erkenntnis dessen, was der Wille anstreben soll, wie auch dessen, was er anstreben kann, denn soll sich der Wille entscheiden, dann muß er nach beiden Richtungen tätig sein können. Und so muß es für den Menschen möglich sein, Gut und Böse auseinanderhalten zu können, ansonsten die Freiheit seines Willens nutzlos wäre oder angezweifelt werden könnte.

Und darum gab Gott (= Jesus Christus, d. Hg.) den Menschen den Verstand. Den Verstand nicht auszuwerten heißt also auch die Gabe des freien Willens unbeachtet lassen, und also hat der Mensch die Pflicht, den Verstand zu gebrauchen, andererseits er sich dafür verantworten muß.

Und daraus ergibt sich auch die Notwendigkeit, nachzudenken über Sinn und Zweck des Lebens, weil dann auch alle anderen Fragen auftauchen, die zur freien Willensentscheidung durchdacht werden müssen.

Und es ist dies zur geistigen Entwicklung unbedingt nötig, daß die innere Einstellung zu Gott, zum Guten, eine Klärung erfährt, daß der Mensch als Zweck des Erdenlebens ein inniges Verhältnis zu Gott erkennen lernt - daß also der freie Wille bewußt Gott anstrebt und somit das Gute bejaht.

Er muß daher auch um die Macht des Bösen wissen, er muß auch dieses kennenlernen, um es verabscheuen zu können, also sich für eines von beiden entscheiden. Und darum kann das Schlechte nicht aus der Welt verbannt werden, ansonsten der Mensch diese freie Willensentscheidung niemals treffen könnte. Es muß dem Bösen ein Spielraum gelassen werden, in dem es sich austoben kann.

Dies also ist der Einfluß des Gegners von Gott (Satan, d.Hg.) auf die Menschen, der ihm nicht verwehrt wird, weil er gleichzeitig die guten Kräfte zur Entfaltung bringen kann, also der Wille des Menschen veranlaßt wird, Gut oder Böse anzustreben.

Folglich sind auch die schlechten Kräfte Gott dienstbar, denn sie verhelfen wider ihren Willen dem Geistigen zur Höhe, das seinen freien Willen recht gebraucht.

Sie machen aber oft ihren Einfluß geltend über ihre Berechtigung hinaus - indem sie, denen ihr Wirken von Gott aus nicht verwehrt ist, versuchen, das Wirken der guten Kräfte zu verhindern - indem sie den Menschen den freien Entscheid zwischen Gut und Böse unmöglich machen wollen - indem sie ihnen das Wissen um das Gute, um Gott, vorenthalten wollen, sie also den Willen des Menschen zu vergewaltigen suchen.

Und darum setzt Gott ihrem Wirken ein Ende für lange Zeit. Er bindet die Kräfte, denen eine gewisse Freiheit zustand, auf lange Zeit, gleichzeitig aber auch die Menschen hindernd, ihren freien Willen zu gebrauchen, die sich noch nicht klar entschieden haben oder deren Entscheid ebenfalls dem Bösen Gewalt über sich einräumt.

Und es bleiben nur noch am Leben, die sich aus innerem Antrieb, trotz der größten Versuchungen, für Gott entschieden haben und die darum keine Probe ihres Willens mehr benötigen, weil sie die schwerste Probe bestanden haben. Es können also nur Menschen im kommenden Zeitabschnitt die Erde beleben, denen diese Willensprobe auferlegt worden ist, die auch um das Wirken der Gegenkräfte wußten, ihnen ausgesetzt waren und ihnen doch entflohen sind kraft ihres freien Willens, denn nur diese haben einen Reifegrad erlangt, der ihnen eine Zeit auf Erden gestattet, wo sie dem Einfluß des Gegners von Gott nicht ausgesetzt sind, während die anderen, die versagt haben, den langen Entwicklungsgang noch einmal zurücklegen müssen, bis wieder zu dem Stadium, wo sie ihre Willensfreiheit gebrauchen können.

Es muß den Menschen immer Gut und Böse gegenübertreten, und darum wird die Erde so lange ein Kampffeld beider Kräfte bleiben, wie unreifes Geistiges sich auf ihr verkörpert.

Es wird die neue Erde zwar anfänglich nur Lichtwesen bergen, d.h., Menschen reifen Zustandes werden die neue Erde beleben und ständig Umgang haben mit den Lichtwesen des geistigen Reiches, und das Schlechte wird durch die Macht und den Willen Gottes verhindert sein, sich den Menschen zu nahen. Doch den ersten Menschen der neuen Erde braucht keine Probe mehr gestellt zu werden, und darum brauchen auch die negativen Kräfte nicht in Erdennähe zu sein, und es wird dies daran zu erkennen sein, daß auf der Erde ein Zustand tiefsten Friedens ist, ein Zustand gänzlicher Übereinstimmung und ein Zusammenleben der Menschen in vollster Harmonie, denn die Liebe regiert, und wo die Liebe ist, kann sich kein Gott-gegnerisches Wesen aufhalten.

Doch es währt dieser Zustand nicht ewig, denn die späteren Geschlechter werden dem Gegner Gottes (Satan, d. Hg.) wieder Gewalt einräumen über sich selbst, sie werden bereitwillig den Versuchungen dessen nachkommen und sich im gleichen Maß von Gott entfernen, Der ihnen auf der neuen Erde ein Paradies schaffen wollte.

Und also wird der Kampf zwischen Licht und Finsternis wieder von neuem beginnen, und es wird dieser andauern wieder bis zum Ende einer Erlösungsepoche, auf daß sich die Menschen frei entscheiden können, welchen Herrn sie über sich anerkennen; und sie werden in der Ewigkeit bedacht werden diesem freien Willensentscheid entsprechend - sie werden in der Finsternis schmachten müssen oder dem ewigen Licht entgegengehen, bis sie sich mit dem Urlicht vereinigt haben.

Amen.

BD 3359 07.12.1944

Free Will. Knowledge of Good and Evil. New Earth.

Human will is free. But the utilization of this will requires a clear understanding of what the will is to aim at and also what it can aim at because if the will is supposed to decide then it must be able to be active in both directions. And so it must be possible for man to distinguish between good and bad otherwise the freedom of will would be useless or could be doubted.

 
And for this reason God gave man an intellect. To not make use of the intellect means therefore to also leave the gift of free will unnoticed and therefore it is man's duty to use the intellect otherwise he must take the responsibility for it.

And this also results in the necessity to think about meaning and purpose of life because then also all other questions come up which have to be thought through for the free will decision.

 
And this is absolutely necessary for spiritual development that the inner attitude to God, to good, receives a clarification that man gets to know a sincere relationship to God as purpose of life on earth, so that the free will consciously strives for God and therefore sees the good positively.

He therefore also has to know about the power of evil, he also must get to know this to be able to detest it, so to decide on one of the two. And therefore the bad cannot be banished from the world otherwise man could never make this free decision of will. A room to move must remain for evil where it can have its fling.

This therefore is the influence of the enemy of God on men which will not be refused him, because it can develop the good powers at the same time, because it prompts the will of man to strive for good or evil.

 
Therefore also the evil powers are subject to God because against their will they help the spiritual upwards that makes right use of its free will.

But often they bring their influence to bear beyond their authority - by them, whose work is not stopped by God, trying to prevent the work of the good powers - by wanting to make it impossible for men to freely decide between good and evil - by wanting to keep the knowledge about good, about God, from them, therefore seeking to do violence to the will of man.

And therefore God is bringing to an end their work for a long time. He binds the forces that were granted a certain freedom for a long time but at the same time he also prevents those men from using their free will who have not yet clearly made up their mind or those who made a decision that grants evil to gain power over them.

 
And only those remain still alive who out of inner impetus, despite greatest temptation, decided on God, and who therefore do not need any more to be put to the test of their will because they have passed the hardest test. So only such men can live on earth during the coming period of time on which this test of will has been imposed, who also knew about the work of the counteracting forces, were exposed to them but fled from them on the strength of their free will, because only these haven reached a degree of maturity that allows them a time on earth were they are not exposed to the influence of the enemy of God, while the others, the ones who failed, must again cover the long development walk to again that stage where they can make use of their freedom of will.

 
Men must constantly face good and evil and that is why the earth will remain a battleground of both forces as long as immature spiritual is embodied on it.

The new earth initially will only hold beings of light, i.e. men of mature state will live on the new earth and have permanently contact with the light beings of the spiritual sphere and the bad will be prevented by the power and will of God to approach men. But the first men of the new earth do not need to be put to the test any longer and that is why the negative forces do not need to be nearby the earth and this will be recognized by the fact that a state of profound peace is on earth, a state of complete agreement and a living together of men in fullest harmony because love reigns and where love is there no being can stay that is opposed to God.

 
However this state will not last forever because later generations will again give power over themselves to the enemy of God, they will willingly comply with the temptations of his and will withdraw to the same extent from God who wanted to give them a paradise on the new earth.

 
And so the fight between light and darkness will start afresh and this will go on again to the end of a redemption period so that men can freely decide whom they want to acknowledge as lord; and they will be awarded in eternity according to this free decision of the will - they will have to languish in darkness or walk towards the light until they are united with the original light.

Amen.

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Quelle der deutschen und englischen Dudde-Kundgaben: www.bertha-dudde.info
Herzlichen Dank an Franz-Josef Davids und die ÜbersetzerIn für die Erlaubnis zur Textverwendung!


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Letztes Update: 16.08.2017